PEP Ostafrika

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Von 2009 bis 2011 unterstützte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dem Projektentwicklungsprogramm Ostafrika der Exportinitiative Erneuerbare Energien den Markteintritt deutscher Unternehmen in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Uganda und Tansania.

Mehr als 90% der Unternehmen, die an Veranstaltungen des PEP Ostafrika teilgenommen haben, konnten in der Region neue Geschäftskontakte knüpfen oder bestehende vertiefen. Die Firmen bestätigen, dass durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketingmaßnahmen und Messepräsenzen sowie gezielte Trainings- und Schulungsmaßnahmen ein solides Fundament für die Positionierung deutscher Produkte und Dienstleistungen geschaffen wurde. Zahlreiche Projekt- und Vertriebspartnerschaften wurden geschlossen.

Während der Laufzeit des PEP Ostafrika wurden zwei Leuchtturmprojekte realisiert, die weit über ihren Standort hinaus Signalcharakter haben. Dazu zählen das mit 515kWp größte PV-System Subsahara-Afrikas am Hauptsitz des UN-Umweltprogramms in Nairobi sowie die mit 60kWp drittgrößte PV-Anlage Ostafrikas in einem SOS-Kinderdorf in Mombasa.

Zudem haben am PEP Ostafrika beteiligte Unternehmen im Rahmen einer vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) finanzierten Entwicklungspartnerschaft mit der Wirtschaft die German Solar Academy Nairobi gegründet. Dort werden seit Mitte 2011 Schulungen zu technischen und betriebswirtschaftlichen Themen aus dem Solarbereich durchgeführt. Damit wird die Schaffung von lokalen fachlichen Kapazitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien gefördert.