PEP Subsahara

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Subsahara-Afrika bietet interessante Absatzmärkte für erneuerbare Energien. Aufgrund des starken Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums wird die Nachfrage nach Energie in den kommenden Jahren stark ansteigen. Stromnetze und der Kraftwerkspark sind meist veraltet und ineffizient. Darüber hinaus haben die Bewohner vieler ländlicher Gebiete oft keinen Zugang zu Elektrizität. Daher wächst das Interesse an innovativen Möglichkeiten, um der Energieknappheit zu begegnen.

Seit 2012 führt die Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi das Projektentwicklungsprogramm (PEP) in den Ländern Ghana, Kenia, Mosambik und Tansania durch. Im Fokus stehen dabei die Technologien Photovoltaik und Bioenergie.

In den Märkten Subsahara-Afrikas stehen häufig nicht die klassischen Förderinstrumente zur Verfügung. Das PEP begleitet daher Unternehmen bei der Erschließung von neuen Geschäftsfeldern wie PV-Hybridsystemen oder Mini-Grids. Darüber hinaus unterstützt das Programm den Privatsektor bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen wie der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die auf den Eigenverbrauch abzielen. So kann es gelingen, dass die Nutzung von erneuerbaren Energien in diesen Märkten wirtschaftlich wettbewerbsfähig und unabhängig von möglichen Fördersystemen wird.

In einem ersten Pilotprojekt im Senegal im Jahr 2007 wurde ein Inselnetz zur ländlichen Elektrifizierung realisiert.

Das Projektentwicklungsprogramm der GIZ im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien
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