PEP Südostasien

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Südostasien ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt und von einem stark wachsenden Energiebedarf geprägt. Die Suche nach kosteneffizienten Alternativen zu fossilen Energieträgern und Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes spielen eine wichtige Rolle. Das Interesse an deutschen Technologien und Know-how in der Region im Bereich erneuerbarer Energien ist groß.

Seit 2011 wird das Projektentwicklungsprogramm (PEP) der Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi daher in den südostasiatischen Ländern Indonesien, Philippinen, Thailand und Vietnam durchgeführt.

Alle Länder verfügen über ein hohes Potenzial für Biomasse und Biogas. Entsprechende Rohstoffe sind oft günstig und ohne hohe Transportkosten verfügbar. Daher zählt insbesondere die energetische Nutzung von Abfällen aus der Agroindustrie (Palmöl, Reisanbau, Bagasse) oder der Viehwirtschaft zu den Technologieschwerpunkten.

Darüber hinaus stehen aufgrund der geografischen Gegebenheiten vor Ort, wie z.B. Insellage und hohen Opportunitätskosten für die Versorgung mit Treibstoff, Themen wie Off-Grid-Anwendungen, Mini-Grids und PV-Diesel Hybrid-Lösungen im Fokus. Auf der Agenda stehen auch Themen wie Netzintegration und Net-Metering sowie die Entwicklung von neuen Vermarktungsmodellen. Um die Ausbauziele zu erreichen, sind gerade kommunale Geschäftsmodelle von besonderer Bedeutung und die Einbindung der Kommunen erhöht die gesellschaftliche Akzeptanz von erneuerbaren Energien-Technologien. Eines der Leuchtturmprojekte des PEP Südostasien in der Anbahnungsphase ist eine thailändische Kommune, die sich mit Bioenergie versorgen möchte.