Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300, NUTS 3)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Z-FV-VG Vergabestelle
Telefon: +49 30-186152323
E-Mail: vergabestelle@bmwk.bund.de
Hauptadresse: www.bmwk.de

I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=470231

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Bezeichnung:
Geschäftsstelle der Exportinitiative Energie für das BMWK (GS EIE)
Referenznummer der Bekanntmachung:
17104/004-22#008 GS EIE

II.1.2) CPV-Code
Hauptteil:
Unternehmens- und Managementberatung (79410000)

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung
Mit der Exportinitiative Energie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) deutsche Anbieter klimafreundlicher Energielösungen beim Markteinritt im Ausland. Das Unterstützungsangebot richtet sich vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und umfasst alle Phasen der Markterschließung eines Unternehmens von der Sondierung bis zum Markteintritt. Die Exportinitiative Energie dient einer stärkeren internationalen Verbreitung deutscher klimafreundlicher Energietechnologien und soll so einen Beitrag zum internationalen Klimaschutz leisten

Im Fokus stehen hierbei die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicher. Zudem werden Technologien zur Herstellung, Distribution und Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten zunehmend in den Blick genommen.

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.:
5.500.000,00

Währung:
EUR Euro

II.1.6) Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung

II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
Hauptteil:
Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung (79411100)
Hauptteil:
Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung (75130000)
Hauptteil:
Website-Gestaltung (72413000)
Hauptteil:
Marketing-Beratung (79413000)
Hauptteil:
Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen (79950000)
Hauptteil:
Öffentlichkeitsarbeit (79416000)


II.2.3) Erfüllungsort
NUTS-Code:
Berlin (DE300, NUTS 3)

Hauptort der Ausführung:
Berlin bzw. Geschäftssitz des Auftragnehmers

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung
Seit dem Jahr 2008 bzw. 2009 wurde das BMWK durch die Geschäftsstellen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien im operativen Geschäft unterstützt. Diese Geschäftsstellen wurden im Jahr 2015 zur Geschäftsstelle „Exportinitiative Energie“ zusammengelegt. Weitergehende einführende Informationen zur Exportinitiative Energie sind verfügbar unter: http://www.german-energy-solutions.de

Der derzeitige Vertrag über den Betrieb der Geschäftsstelle der Exportinitiative Energie endet zum 28.02.2023. Eine weitere Verlängerung des Vertrages ist vergaberechtlich nicht möglich. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, die Geschäftsstellentätigkeit neu zu vergeben. Der Auftrag beinhaltet als Kernaufgaben insbesondere die Bereitstellung von Personal, eine Basisausstattung zur Wahrnehmung der Netzwerkkoordinierung und des Projektmanagements, internationale Reisetätigkeiten (ohne Reisekosten) sowie interne und externe Kommunikation.

II.2.5) Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

II.2.6) Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.:
5.500.000,00

Währung:
EUR Euro

II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Beginn:
01.03.2023
Ende:
31.12.2025

Dieser Auftrag kann verlängert werden:
Es besteht eine einmalige Verlängerungsoption und weitere 24 Monate bis zum 31.12.2027.

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11) Angaben zu Optionen
Optionen:
ja
Beschreibung der Optionen:
Es besteht die Möglichkeit sowohl in der Grundlaufzeit als auch im optionalen Verlängerungszeitraum den vorgesehenen Personalumfang (geplant 9 VZÄ) um bis zu 2 weitere Vollzeitäquivalente (VZÄ/Consultants) bei zusätzlichem Bedarf aufzustocken

Hinweis: Der in den Ziffern II.1.5 und II.2.6 angegebene Auftragswert beinhaltet den optionalen Verlängerungszeitraum (also insgesamt 58 Monate) und die Kosten für die Aufstockung um 2 weitere VZÄ, jedoch nicht die gesetzliiche Umsatzsteuer.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein

II.2.14) Zusätzliche Angaben
Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisch durchgeführtes Vergabeverfahren, das über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgewickelt wird.

Beachten Sie bitte dazu folgende Hinweise: Für die Durchführung des Vergabeverfahrens sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform zu verwenden. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen die e-VergabeApp, der Angebots-Assistent (ANA-Web) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Weitergehende Informationen werden im Internet unter https://www.evergabe-online.info und im „Benutzerleitfaden - Anwendung des neuen ANA-Web“ bereitgestellt.

Hinweis: In den ANA-Web importierte Angebotsunterlagen sind zunächst nur im Ordner „Angebot“ ausgewählt. Erst über die Funktion „Dokumente versenden“ werden die Unterlagen zusammengefasst, komprimiert und verschlüsselt übertragen. Die Übermittlung von Dokumenten ist nur bis zur festgelegten Angebotsfrist möglich. Bieter müssen im Rahmen der elektronisch geführten Vergabeverfahren unter Berücksichtigung aller Sorgfaltspflichten das Zumutbare tun, um eine rechtzeitige Übermittlung zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere ein ausreichender zeitlicher Puffer für typische Übermittlungsrisiken. Bei größerem Datenumfang ist darauf zu achten, dass die Übermittlung der Daten zum Angebot rechtzeitig begonnen wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingunge
1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Beleg: Sofern für die berufliche bzw. gewerbliche Tätigkeit eine Pflicht zur Ein- tragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU (Seite 160) über die öffentliche Auftragsvergabe genannten Register besteht, einen Ausdruck der Eintragung, der nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist ist. Für Bieter aus Deutschland sind die betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder. Der Beleg ist im Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt vorzulegen.

2. Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung
Mindestanforderung: Versicherungsschutz während des gesamten Auftragszeitraums mit einer Mindestdeckungssumme von 500.000 Euro je Schadesnereignis und einer jährlichen Gesamthaftung von mindestens 5.000.000 Euro.
Beleg: Formfreie Eigenerklärung(-en) über das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen.

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen
3. Mindestjahresumsatz
Mindestanforderung: Durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich der zu vergebenden Leistung von 4.000.000 Euro (netto), ermittelt als Durchschnitt der, sofern verfügbar, letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die durchschnittlichen Jahresumsätze aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zusammengerechnet werden.
Beleg: Formfreie Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der, sofern verfügbar, letzten drei Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr, im für den zu vergebenden Auftrag relevanten Geschäftsfeld. Dieser ist im Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen, deren Umsatz berücksichtigt werden soll.

4. Ausreichendes Personal
Mindestanforderung: Mindestens 20 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der, sofern verfügbar, letzten drei Jahre.
Beleg: Formfreie Erklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den, sofern verfügbar, letzten drei Jahren. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss deutlich werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern der Bietergemeinschaft gehören.

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen
5. Erfahrungen in relevanten Tätigkeitsschwerpunkten
Mindestanforderung: Eine nachweisbare Tätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten Tätigkeitsschwerpunkten für mindestens drei Jahre.
Beleg: Jeweils eine Referenz über einen Auftragszeit seit dem Jahr 2015 aus den Bereichen:
a. Projektmanagement im Zusammenhang mit Förderprogrammen
b. Öffentlichkeitsarbeit (insb. soziale Medien und Fachmedien)
c. Organisation von Veranstaltungen
d. Monitoring, Evaluation und Qualitätssicherung
Die Referenzaufträge müssen mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein, d. h., tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden Auftrag notwendige Erfahrung, Fachkunde und Verlässlichkeit des Bewerbers zulassen. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss deutlich werden, welche Teile der beschriebenen Tätigkeiten und welche Referenzen zu welchen Mitgliedern der Bietergemeinschaft gehören. Mehrfachnennungen der gleichen Referenz für unterschiedliche Bereiche sind zulässig. Bieter können auch Referenzen von Unterauftragnehmern einreichen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben.
Eine Referenz soll insgesamt nicht mehr als 300 Wörter umfassen. Zu jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben zu machen:
a. Leistungsgegenstand, Leistungszeitraum und Leistungsumfang mit grober Einordnung des Nettoauftragswertes,
b. Auftraggeber/Leistungsempfänger mit Angaben von Kontaktdaten;
c. kurze sachgerechte Angaben zu Arbeitsergebnissen

6. Leistungsfähigkeit im Fall der Eignungsleihe
Selbstverpflichtung des Unterauftragnehmers, auf dessen Kapazitäten sich der Bieter zum Nachweis der Eignung beruft, gegenüber dem Auftraggeber im Falle der Auftragserteilung während des gesamten Auftragszeitraums die betreffenden Auftragsbestandteile zu erbringen. Beleg: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).

7. Zuverlässigkeit
Anforderung: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Beleg: Eigenerklärung, dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände erfüllt ist (Vordruck). Diese ist im Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen. Im Falle einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe ist die Eigenerklärung, soweit bereits möglich, von allen potentiellen Unterauftragnehmern vorzulegen.

III.2) Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags
1. Flexibilität und Erreichbarkeit des Personals
Mindestanforderung: Bereitschaf zur Teilnahme an kurzfristig einberufenen Terminen.
Beleg: Formfreie Erklärung der Bereitschaft, mit entsprechendem Fachpersonal regelmäßig, auch kurzfristig bzw. in Ausnahmefällen innerhalb weniger Stunden, dem Fachreferat im BMWK in Berlin für persönliche Gespräche zur Verfügung zu stehen.

2. Nichtvorliegen von Interessenkollisionen
Der Bieter hat keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten. Sofern der Bieter mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende Interessen hat, muss glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund struktureller, personeller und/oder organisatorischer Vorkehrungen nicht nachteilig beeinflussen wird.
Beleg: Eigenerklärung Interessenkollisionen (Vordruck).

3.Eigenerklärung gem. Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022.
Beleg: Formfreie Eigenerklärung gem. EU-Vorgabe (Vordruck)

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen:
ja

IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag:
06.09.2022

Ortszeit:
11:00

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch (DE)

IV.2.6) Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis:
30.11.2022

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
06.09.2022

Ortszeit:
11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber der Vergabestelle des BMWK zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWK gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BMWK dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWK geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWK.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, zu richten.
Hinweis: Das BMWK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
01.08.2022