Ziel der Strategie ist es, Start-up-Ökosysteme in Deutschland und Europa zu stärken und so die Bedingungen für Start-ups zu verbessern. Dafür bündelt die Strategie vielfältige Maßnahmen.

Grundlage ist der Koalitionsvertrag sowie ein intensiver Austausch mit zahlreichen Stakeholdern.

In insgesamt sechs Workshops haben auf Einladung des BMWK verschiedene Expertinnen und Experten vertieft diskutiert u.a. über die Themen Existenzgründungen aus der Wissenschaft, Fachkräfte, Finanzierung, Gründerinnen, Mitarbeiterbeteiligung und Zugang von Start-ups zu Daten.

Darüber hinaus haben Stakeholder in einer Online-Konsultation insgesamt rund 80 Stellungnahmen eingereicht, die Sie hier finden können.

Davon stammen 25 von Unternehmen, 16 von Verbänden, 13 von Hochschulen. Die übrigen Stellungnahmen kamen von Start-up-Förderorganisationen (z.B. Acceleratoren), Bildungsinitiativen, Expertengremien, Think Tanks, Privatpersonen, etc. Die Stellungnahmen stammen aus 12 verschiedenen Ländern mit Schwerpunkten in Berlin (24), Baden-Württemberg (14) und Bayern (13). Sie reichen von einem kurzen Absatz bis hin zu 30 Seiten. Dabei standen primär die folgenden Themen im Fokus:

  • administrative Prozesse vereinfachen,
  • Attraktivität Deutschlands als Gründungsstandort steigern,
  • Datenzugang erleichtern,
  • finanzielle Rahmenbedingungen verbessern,
  • Gründergeist wecken,
  • Informationen und Beratung anbieten,
  • passgenau fördern und begleiten,
  • Start-ups bei öffentlicher Beschaffung berücksichtigen,
  • vernetzen und kooperieren,
  • von Best-Practices im In- und Ausland lernen.

Es ist geplant, dass das Kabinett die Start-up-Strategie im Sommer beschließt. Im Anschluss soll unverzüglich die Umsetzung beginnen. Dafür ist ein regelmäßiges Monitoring geplant.