Allgemeines

In dieser Übersicht finden Sie eine Liste aller Corona-Wirtschaftshilfen des Bundes sowie die Fortschrittsgrafik zu den aktuellen Auszahlungsständen.

Das Wahlrecht zum nachträglichen Wechsel zwischen der Neustarthilfe und der Überbrückungshilfe III, zwischen der Neustarthilfe Plus und der Überbrückungshilfe III Plus sowie zwischen der Neustarthilfe 2022 und der Überbrückungshilfe IV kann unter bestimmten Bedingungen bis zum 15. Juni 2022 ausgeübt werden.

Was sind die Voraussetzungen für den Wechsel?

  • Um den Wechsel durchzuführen, muss der Erstantrag in dem Programm, aus dem Sie wechseln möchten, bewilligt worden sein.

  • Sie dürfen noch keine Endabrechnung oder Schlussabrechnung zu dem bewilligten Erstantrag eingereicht haben.

Sie können dann einen Antrag in dem Programm stellen, in das Sie wechseln möchten. Achtung: Da die Antragsfrist für Erstanträge der Neustarthilfe Plus und der Überbrückungshilfe Plus bereits abgelaufen ist, müssen Sie sich in diesen Fällen zunächst an den Service-Desk wenden, damit die Antragstellung ermöglicht wird.

Tipp: Prüfen Sie sorgfältig vor dem Wechsel, ob Sie die Voraussetzungen für das Programm erfüllen, in das Sie wechseln wollen. Die Bewilligungsstellen führen keine Günstigerprüfungen durch.

Weitere wichtige Hinweise zum Wahlrecht finden Sie in den FAQs jeweils unter Ziffer 7:

und in den FAQs jeweils unter Ziffer 6:

Weitere Informationen finden Sie hier zur Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022.

Im Rahmen der Bearbeitung Ihres Antrages auf Corona-Förderleistungen des Bundes und damit zusammenhängende Zahlungstransaktionen, sind die Bewilligungsstellen gesetzlich verpflichtet, erfolgte Auszahlungen und Rückzahlungen an die für Sie zuständige Finanzbehörde zu melden. Über eine bundesweite Software der Steuerverwaltung (KONSENS) werden die Informationen gesammelt und weitergegeben. Parallel dazu erhalten Sie über die dabei übermittelten Daten eine Information. Wenn alle Informationen korrekt sind, müssen Sie nicht aktiv werden. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF, 145 KB).

Neben der Möglichkeit sich mit einem PIN-Brief oder per beA-Karte für das Online-Antragsportal zu registrieren, können sich prüfende Dritte nun auch mit dem ELSTER-Organisationszertifikat im ELSTER-Portal registrieren. Damit stellen wir eine weitere schnelle Möglichkeit der Registrierung zur Verfügung. Weitere Informationen zu den verschiedenen Verfahren finden Sie auf unserer Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Die Steuernummer wird je nach Bundesland in unterschiedlichen Formaten ausgegeben. Deshalb nutzen Sie bitte den Steuernummer- Umrechner für die Eingabe der Steuernummer in der eine einheitlichen Form. So können die Anträge schneller im Fachverfahren geprüft werden.

Kontrollieren Sie, ob die Steuer-ID 11-stellig und die Steuernummer im bundeseinheitlichen 13-stelligen Format angegeben sind.

Sollte Ihnen eine 11- oder 12-stellige Steuernummer vorliegen, muss diese in das 13-stellige Format umgewandelt werden.

Wie das geht, erklärt das Elster-Portal.

Bitte korrigieren Sie ggf. die Daten in Ihren gespeicherten Anträgen.

Die Funktion zum Übertragen von Daten ist verfügbar. Es ist also möglich, Daten in die Anträge zu übernehmen. Durch den Datenimport sollte das Neuausfüllen der Fixkosten ab sofort ohne großen Mehraufwand möglich sein.

Ja, Unternehmen und Soloselbstständige haben zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung eine nachträgliche Wahlmöglichkeit zwischen Neustarthilfe oder Überbrückungshilfe III. So können Sie die für Sie beste Hilfe auswählen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Den Bearbeitungsstand eines Direktantrages können Sie im Antragsportal einsehen. Wenn Sie sich dort anmelden, sehen Sie die eingereichten Anträge und auch den Status (z.B. in Prüfung, bewilligt, abgelehnt).

Neustarthilfe Plus

Die Frist für Änderungsanträge Neustarthilfe Plus ist am 31. März 2022 ausgelaufen. Alle diejenigen, die im Rahmen der Endabrechnung noch Änderungen am Neustarthilfe Plus Erstantrag vornehmen müssen, können sich an den Servicedesk wenden. Direktantragstellende können bis 30. Juni 2022 vor dem Stellen der Endabrechnung für die Neustarhilfe Plus ausnahmsweise noch nachträglich einen Änderungsantrag stellen.

Grundsätzlich sollten alle Anträge in der Hand einer prüfenden dritten Person liegen. Wenn also die prüfende dritte Person X die Neustarthilfe beantragt und abgerechnet hat, während die prüfende dritte Person Y Neustarthilfe Plus/ Neustarthilfe 2022 beantragen soll, dann sollte Person Y auch für Rückfragen bei der Endabrechnung für die Neustarthilfe zuständig sein.

Hinweis: Seit dem 24. März 2022 können Anträge der Neustarthilfe auf neue prüfende Dritte übertragen werden. Dafür meldet sich die neue prüfende dritte Person beim Servicedesk für prüfende Dritte an und gibt die Registrierungsdaten durch. Alles weitere wird dort veranlasst.

Die Endabrechnung der Neustarthilfe Plus für die Förderzeiträume Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 können Direktantragstellende ab dem 25.03.2022 ausschließlich über direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erstellen.

Frist für das Einreichen der Endabrechnung für Direktantragstellende der Neustarthilfe Plus ist der 30. Juni 2022.

Die Endabrechnung ist sehr einfach: Es muss nur der erzielte Umsatz und die sonstigen Einnahmen aus nichtselbständigen Tätigkeiten im Förderzeitraum zusammen mit wenigen Erklärungen angegeben werden. Alle anderen Informationen werden aus dem Antrag übernommen. Sie müssen erst nach Erhalt des Bescheides der für Sie zuständigen Bewilligungsstelle, die die Angaben im Endabrechnungsportal bestätigt, eine ggf. anfallende (Teil-)Rückzahlung vornehmen. Die Frist hierfür ist der 31.12.2022.

Erfolgt keine Endabrechnung, ist der ausgezahlte Vorschuss vollständig zurückzuzahlen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neustarthilfe 2022

Alle diejenigen, die dringend finanzielle Hilfe benötigen und noch bis zum 19. Mai 2022 einen Antrag stellen, werden, sofern die Vorprüfung positiv ausfällt, zeitnah den Vorschuss auf Neustarthilfe 2022 oder die Abschlagszahlung auf Überbrückungshilfe IV erhalten. Alle diejenigen, die nach dem 19. Mai 2022 einen Antrag stellen, werden erst nach Erteilung des Bewilligungsbescheids Auszahlungen erhalten (nicht wie bisher nach erfolgreich durchlaufener Vorprüfung).

Bitte beachten Sie auch, dass zur Vereinfachung und Beschleunigung des Bewilligungsprozesses der Überbrückungshilfe IV seit Mitte April 2022 drei Fragen zur Coronabedingtheit der Umsatzeinbrüche als Pflichtfelder aufgerufen werden.

Der Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 kann seit dem 13. April 2022 sowohl von Direktantragstellenden, als auch über prüfende Dritte gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Die Antragsfrist endet am 15.06.2022.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe 2022 finden Sie hier.

Der Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 kann über prüfende Dritte seit dem 11. Februar 2022 gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe 2022 finden Sie hier.

Der Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 kann seit dem 14. Januar 2022 gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Überbrückungshilfe IV

Alle diejenigen, die dringend finanzielle Hilfe benötigen und noch bis zum 19. Mai 2022 einen Antrag stellen, werden, sofern die Vorprüfung positiv ausfällt, zeitnah den Vorschuss auf Neustarthilfe 2022 oder die Abschlagszahlung auf Überbrückungshilfe IV erhalten. Alle diejenigen, die nach dem 19. Mai 2022 einen Antrag stellen, werden erst nach Erteilung des Bewilligungsbescheids Auszahlungen erhalten (nicht wie bisher nach erfolgreich durchlaufener Vorprüfung).

Bitte beachten Sie auch, dass zur Vereinfachung und Beschleunigung des Bewilligungsprozesses der Überbrückungshilfe IV seit Mitte April 2022 drei Fragen zur Coronabedingtheit der Umsatzeinbrüche als Pflichtfelder aufgerufen werden.

Nach der Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen stellt sich die Frage, ob in Anträgen geltend gemachte Umsatzeinbrüche tatsächlich noch coronabedingt sind. Bisher mussten Antragstellende gegenüber prüfenden Dritten soweit wie möglich darlegen, wieso die Umsatzeinbrüche coronabedingt waren und dazu eine Versicherung abgeben. Die oder der prüfende Dritte prüfte die Angaben auf Nachvollziehbarkeit und Plausibilität und legte die Darlegung auf Nachfrage der Bewilligungsstelle vor. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Bewilligungsprozesses werden ab Mitte April 2022 folgende Fragen bei Erst- und Änderungsanträgen auf Überbrückungshilfe IV als Pflichtfelder aufgerufen:

  • „Von welchen staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“
  • „Von welchen branchenweiten Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“
  • „Von welchen unternehmensindividuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“ 

Die Angaben sind auf jeweils auf 30 – 1.000 Zeichen beschränkt. Sind weiterführende Angaben oder Belege erforderlich, kann die Bewilligungsstelle diese wie bisher anfordern. Bereits abschließend gestellte Anträge sind nicht betroffen.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe IV finden Sie hier.

Antwort: Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind und die einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent gegenüber den entsprechenden Monaten 2019 haben, können seit dem 01.04.2022 Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV auch für die Monate April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen.

Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.

Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni 2022 einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können einen Erstantrag für einzelne Monate oder die volle Förderperiode von Januar bis Juni 2022 stellen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Anträge zur Überbrückungshilfe IV für Januar bis März 2022 können seit dem 07.01.2022 gestellt werden. Auch Unternehmen, die wegen Unwirtschaftlichkeit infolge von Corona-Regeln im Januar freiwillig schließen, sind antragsberechtigt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ueberbrueckungshilfe-iv.html.

Die Überbrückungshilfe IV mit Unterstützung für die Pyrotechnik-Industrie startet Anfang Januar 2022. Die Bedingungen orientieren sich an der Überbrückungshilfe III.

Endabrechnung

Eine Übersicht zu den Fristen für die Endabrechnung der Neustarthilfen finden Sie hier.

Die Endabrechnung der Neustarthilfe über prüfende Dritte kann ab dem 07.12.2021 ausschließlich über direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erstellt werden. Frist für das Einreichen der Endabrechnung über prüfende Dritte ist der 31.12.2022.

Die Endabrechnung ist sehr einfach: Es muss nur der erzielten Umsatz und die sonstigen Einnahmen bspw. aus nichtselbständigen Tätigkeiten im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 zusammen mit wenigen Erklärungen angegeben werden. Alle anderen Informationen werden aus dem Antrag übernommen. Sie müssen erst nach Erhalt des Bescheides der für Sie zuständigen Bewilligungsstelle, die die Angaben im Endabrechnungsportal bestätigt, zahlen. Erfolgt keine Endabrechnung, ist der ausgezahlte Vorschuss vollständig zurückzuzahlen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Ja, die Endabrechnung für die Neustarthilfe Januar-Juni 2021 kann durch Direktantragstellende seit dem 09.11.2021 zurückgezogen und anschließend neu eingereicht werden. Direktantragstellende mussten die Endabrechnung ursprünglich bis zum 31.12.2021 einreichen, können die Endabrechnung aber auch jetzt noch einreichen. Weitere Informationen zur Endabrechnung finden Sie hier.

Bei fehlerhaften Angaben besteht die Möglichkeit, die Endabrechnung zurückziehen und komplett neu im Antragsportal einzureichen. Nach Absenden Ihrer Selbsterklärung haben Sie maximal 5 Kalendertage Zeit, die Endabrechnung zurückzuziehen und neu einzureichen.