Aus Anlass des Weltakkreditierungstages findet heute die Akkreditierungskonferenz 2015 in Berlin statt. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, betonte in seinem Grußwort die wichtige Rolle der Akkreditierung für Qualitätssicherung und freien Handel. Bei der zweitägigen Konferenz geht es um Fragen wie ein neues Überwachungssystem für Akkreditierungen und aktuelle internationale Entwicklungen.

Staatssekretär Beckmeyer: "Mit dem steigenden Welthandel wird es immer wichtiger, dass Waren und Dienstleistungen objektiv geprüft und zertifiziert werden. Das gilt vor allem für Bereiche wie Verbraucher-, Gesundheits-, Arbeits- oder Umweltschutz. Diese Aufgabe übernimmt in Deutschland die nationale Akkreditierungsstelle."

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat im vergangenen Jahr rund 3.800 Akkreditierungen betreut. Sie kontrolliert die Arbeit von Zertifizierungsstellen wie TÜV oder DEKRA. Die DAkks überprüft dabei unter anderem, ob die Tätigkeiten fachlich kompetent erfüllt, Normen, Richtlinien und Gesetze richtig angewendet und auf international vergleichbarem Niveau durchgeführt werden. Als beliehene Stelle untersteht die DAkkS der Fach-, Rechts- und Finanzaufsicht des Bundes; das BMWi übernimmt hier eine federführende Rolle.

"Die Akkreditierung unterstützt die weltweite Anerkennung von Zertifikaten und Prüfberichten, erspart teure Doppelprüfungen und erleichtert den Warenverkehr. Das BMWi setzt sich deshalb in den Verhandlungen über Freihandelsabkommen wie TTIP auch dafür ein, dass nicht-tariffäre Handelshemmnisse abgebaut werden", unterstrich Staatssekretär Beckmeyer.

An der zweitägigen Akkreditierungskonferenz in Berlin nehmen Experten von Prüf- und Zertifizierungsstellen, Fachleute aus Qualitätsmanagement, Normung und Wissenschaft sowie Verantwortliche von Landes- und Bundesbehörden teil.