Hand hält Glühbirne mit Weltkugel darin in den Himmel, steht für internationale Energiepolitik; Quelle: istockphoto.com/Claudiad

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Heute und morgen findet in Hamburg der Lateinamerika-Tag statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bereit für Veränderung?!“.

Im Rahmen der Konferenz werden Finanzierungsmöglichkeiten, Industrie 4.0, nachhaltige Wertschöpfungsketten, Kreislaufwirtschaft sowie energiepolitische Kooperationsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich Wasserstoff, zwischen den Staaten Lateinamerikas und Deutschlands erörtert.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, sagte anlässlich der Eröffnung: „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Lateinamerika ist von herausragender Bedeutung. Das gilt gerade unter den Eindrücken der Folgen der Corona-Pandemie oder auch den Herausforderungen des Klimawandels. Deshalb steht der diesjährige Lateinamerika-Tag im Zeichen von wirtschaftlicher Wiederbelebung und handelspolitischer Kooperation, insbesondere mit Blick auf resiliente und nachhaltige Lieferketten.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ist außerdem ein wichtiger Bestandteil für die Umsetzung unserer Nationalen Wasserstoffstrategie. Viele Länder Lateinamerikas verfügen über sehr gute klimatische Konditionen zur Erzeugung regenerativer Energien und somit auch für die kosteneffiziente Produktion von grünem Wasserstoff, der für die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft umfassend benötigt wird. Hier geht es nicht nur um das Gelingen der Energiewende weltweit, sondern auch um den Erfolg deutscher Unternehmen auf einem wichtigen Zukunftsmarkt.“

Der Lateinamerika-Tag wird jährlich vom Lateinamerika Verein e.V. ausgerichtet und ist die zentrale Veranstaltung deutscher Unternehmen mit Engagement in Lateinamerika. Sie wird traditionell von deutscher sowie von lateinamerikanischer Seite hochrangig besucht.

Schirmherr des Lateinamerika-Tages 2021 ist der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher. Ehrengast ist in diesem Jahr die kolumbianische Vizepräsidentin und Außenministerin Marta Lucía Ramírez.