12.10.2022 - Artikel - Wirtschaftsbranchen

Luft- und Raumfahrt

Einleitung

Quelle: fotolia.com/Jürgen Fälchle

© fotolia.com/Jürgen Fälchle

Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist – obwohl eine vergleichsweise kleine industrielle Branche – von enormer strategischer Bedeutung für Deutschland als Hochtechnologiestandort. Sie ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und steht für eine hohe industrielle Wertschöpfung und gute Beschäftigung in Deutschland. Kein modernes Flugzeug weltweit fliegt heute ohne Zulieferungen aus Deutschland.

2020 ist der Luftverkehr durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zeitweise fast vollständig zum Erliegen gekommen, mit Einbrüchen von über -90 % (Juni 2020). Nach Auskunft der International Air Transport Association (IATA) sank der weltweite Flugverkehr im Jahr 2020 aufgrund der globalen Reiserestriktionen im Passagierverkehr um 66%. Der Luftfrachtverkehr konnte sich zwar von der negativen Entwicklung des Passagiergeschäfts entkoppeln, den Rückgang aber bei weitem nicht auffangen.

Auch wenn der Einschnitt in Folge der COVID-19-Krise für die Luftfahrtindustrie am Standort Deutschland tiefgreifend war, so hat sich die Branche insgesamt als resilient erwiesen. Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung zur Stützung der Branche haben sich als erfolgreich erwiesen (v.a. Kurzarbeit). Inzwischen ist der zivile Passagierflugverkehr insbesondere in der Kurz- und Mittelstrecke wieder auf Erholungskurs – die Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau erwartet die IATA aber nicht vor 2024.

Um auch in Zukunft die wirtschaftliche und technologische Stärke sowie die Innovationskraft am Standort Deutschland zu erhalten, ist es für die Bundesregierung wichtig, gezielt in die Technologien und Märkte der Zukunft zu investieren. Dies trifft im Besonderen auf Investitionen zur Dekarbonisierung und Klimaneutralität der Luftfahrt zu, denn: Eine klimaneutrale Luftfahrt bis 2050 ist grundsätzlich möglich.

Hierfür bedarf es aber vieler abgestimmter Maßnahmen, wie:

  • Optimierungen wie Leichtbau, Digitalisierung, Aerodynamik, neue Materialien. Allein damit kann der CO2-Ausstoß um bis zu 50% gesenkt werden.
  • Kurzfristige Ausweitung der Nutzung von SAF/PtL. Um diesen Schritt zu ermöglichen muss die Verfügbarkeit besser und Preis dieses synthetischen Kerosins niedriger werden.
  • Strategische Etablierung alternativer (elektrischer) Antriebssystem auf Wasserstoffbasis. Für die urbane Mobilität (UAM) bieten sich Batterie basierte, für die Kurz- und Mittelstrecke Brennstoffzellen basierte elektrische Antriebe an. Für die Langstrecke werden Turbinen Triebwerke mit einer Wasserstoffdirektverbrennung eine Alternative zu SAF und PTL gesehen. H2-Regionalflugzeug-Demonstrator ist bis 2030 realistisch und zentrales Ziel des Programms BMWK-LuFo Klima.

Dekarbonisierung und Klimaneutralität der Luftfahrt ist auch Bestandteil der europäischen Luftfahrtforschung und -innovation. Mit der ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) Strategie „Fly the Green Deal“ aus dem Jahr 2022 wurde auf europäischer Ebene ein umfassendes Kompendium und eine anspruchsvolle Grundlage für die Ausrichtung der EU-Luftfahrtforschung erarbeitet. Die vorherigen Leitvisionen von ACARE, „Vision 2020“ von 2001 und „Flightpath 2050“ von 2011, stellten jeweils den zentralen Bezugspunkt für die inhaltliche Ausrichtung der europäischen, aber auch der nationalen Luftfahrtforschung dar.

Die neue Vision beschäftigt sich über die eigentliche Luftfahrtforschung hinaus mit Themen wie Produktentwicklung, Markteinführung, Flugkraftstoffen, Infrastruktur, Digitalisierung und Maßnahmen zur Zielerreichung sowie Synergien. Dabei unterscheidet die Vision zwischen kurzfristigen (bis 2030), mittelfristigen (bis ca. 2035, geplante Einführung des ersten kommerziellen Wasserstoffflugzeug) und langfristigen (2050, klimaneutrale Luftfahrt) Zielen.

Die Raumfahrt liefert neue Erkenntnisse über die Erde und das Weltall, erschließt neue Technikanwendungen, ermöglicht neuartige Dienstleistungen und fördert die internationale Zusammenarbeit.

Aufgrund des Nachfrageeinbruchs und der weitreichenden Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie war der Passagierluftverkehr in Deutschland, Europa und der Welt seit dem Frühjahr 2020 weitgehend zum Erliegen gekommen. Damit einhergehend sank auch die Nachfrage nach neuen Luftfahrzeugen.

Diese negativen Auswirkungen spürte die Luft- und Raumfahrtbranche auch noch im Jahr 2021. Die Umsätze blieben 2021 mit 31,4 Milliarden Euro auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (31,5 Mrd. Euro). Die Gesamtzahl der Beschäftigten sank erneut von insgesamt 105.000 (2020) um 5.000 auf 100.000.
Der Exportanteil betrug 72% (Vorjahr 74%) und ist damit sehr hoch.
Auch die industrieeigenen Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen weiterhin mit einem Volumen von rund 2,5 Milliarden Euro, was einem Anteil von 8 % des Branchenumsatzes entspricht, auf hohem Niveau.

Einzelbetrachtung:
Das größte Segment der Branche, die zivile Luftfahrt, konnte seinen Umsatz bei 22 Milliarden Euro stabilisieren. Die Beschäftigtenzahl nahm um weitere 4.000 auf 69.000 Beschäftigte ab.
Das Segment der militärischen Luftfahrtindustrie verzeichnete einen konstanten Umsatz von 7 Milliarden Euro bei gleichzeitig leichter Reduzierung der Beschäftigtenzahl um 4 % von 22.900 auf 22.000.
(Quelle der Statistik: BDLI)

Raumfahrt ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Mit durchschnittlich 5,1 Prozent pro Jahr [Quelle: Space Foundation 2020] ist die Raumfahrtökonomie zwischen 2014 und 2019 mehr als doppelt so stark gewachsen wie die Weltwirtschaft insgesamt (2,1 Prozent). Nach Expertenschätzungen wird sich das Marktvolumen in der Raumfahrt von 366 Mrd. US-Dollar Marktvolumen 2019 [Quelle: Satellite Industry Association, Satellite Industry Report (SSIR) 2020] in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln und 2040 jenseits einer Billion US-Dollar liegen. [Morgan Stanley prognostizierte 2017 1,1 Billionen US-Dollar für 2040, Bank of America Merrill Lynch sogar 2,7 Billionen US-Dollar für 2045 (Quelle: The space industry will be worth nearly $3 trillion in 30 years, Bank of America predicts (cnbc.com).

Motor dieses Wachstums ist der steigende Bedarf nach Raumfahrtdiensten, die immer mehr unseren Alltag prägen. Die Zahl der Downstream-Unternehmen in Deutschland hat sich von 2014 bis 2020 von 7 auf 70 verzehnfacht. Schätzungen zufolge wächst der Downstream-Markt zurzeit mit 14 Prozent im Jahr [Quelle: EARSC EO Industry Survey 2020].

Insgesamt muss auch der Luftverkehr, eingebettet in einen fairen Wettbewerb, einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Klimaneutrales Fliegen ist das Ziel. Die Bundesregierung hat hierzu im Vorfeld der ILA 2022 ein gemeinsames Papier der Bundesregierung zur klimaneutralen Luftfahrt veröffentlicht. Durch eine ressortübergreifende Bündelung von Maßnahmen sollen anhand bereits laufender Maßnahmen der Bundesregierung, sowie Verpflichtungen aus dem Koalitionsvertrag, die Grundlagen für die Umsetzung einer klimaneutralen Luftfahrt gelegt werden.
Demnach strebt die Bundesregierung in der Luftfahrt an:

  • verbindliche und wirkungsvolle Instrumente auf europäischer und internationaler Ebene zu etablieren, um die umwelt- und klimarelevanten Emissionen des Luftverkehrs insgesamt deutlich zu reduzieren und mit einem entsprechenden (CO2-) Preis zu versehen;
  • durch Maßnahmen der Technologieförderung für weitere Effizienzsteigerung und für die schnelle Weiterentwicklung neuer und disruptiver Antriebe in der Luftfahrt zu sorgen;
  • durch geeignete Fördermaßnahmen den schnellen Markthochlauf zur Bereitstellung von nachhaltig erzeugten Flugkraftstoffen (Sustainable Aviation Fuels, SAF), darunter CO2-neutrale strombasierte Flugkraftstoffe (Power-to-Liquid, PtL) (PtL) zu ermöglichen;
  • die Treibhausgasemissionen an Flughäfen zu reduzieren;
  • Regulatorische und fiskalische Maßnahmen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene zur Erreichung der Klimaneutralität der Luftfahrt konsequent voranzutreiben.

Die Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen in der 20. LP soll durch einen Arbeitskreis Klimaneutrale Luftfahrt begleitet werden, in dem Unternehmen, Verbände, Forschung, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften vertreten sein sollen.

Die Luftfahrtbranche folgt dem Trend vieler Industriezweige hin zu immer kürzeren Innovationszyklen bei gleichzeitig steigenden Produktanforderungen an Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Um die technologische Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrtindustrie dabei nachhaltig zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz diese Branche durch das eigenständiges Luftfahrtforschungsprogramm-LuFo Klima. Für das VI-Programm (2020 bis 2026) wurden durch das Parlament rund 200 Millionen Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Anknüpfend an die Erfolge des fünften Programms fördert das Bundeswirtschaftsministerium leistungsfähige Forschungsnetzwerke aus Wissenschaft und Wirtschaft, die den gesamten Innovationsprozess von der Idee bis zur industriellen Verwertung abdecken.

Mit dem aktuellen Programmaufruf (LuFo Klima VI-3) wurde eine noch stärkere Fokussierung auf ein zukünftiges klimaneutrales Luftverkehrssystem gelegt. Mit dem Ziel, diesen Transformationsprozess der Luftfahrtbranche bestmöglich zu unterstützen, wird der 3. Call deutlich stärker als in der Vergangenheit auf neue Klimaschutztechnologieentwicklungen hin ausgerichtet. Die Ausrichtung von LuFo Klima basiert dabei auf drei Säulen:

  1. Alternative klimaneutrale Antriebssysteme,
  2. Reduktion des Primärenergiebedarfs und Ressourceneinsatz durch Reduktion des Gewichts sowie durch Erhöhung der Effizienz von Antrieben, der Systeme und der Aerodynamik, sowie
  3. Reduzierung der Fertigungszeiten und -kosten mit dem Primat geschlossener Stoffkreislaufsysteme.

Hierbei werden grundsätzlich mittelfristig bis 2035 folgende primäre Zielgrößen angestrebt:

  • Reduktion des Gewichts um 40%,
  • Reduzierung des Energiebedarfs um 50% sowie
  • Reduzierung der Fertigungskosten und -zeiten um 50%.

Gleichzeitig bleiben die weiteren Ziele zur Beibehaltung der hohen Sicherheit und zur Reduzierung des wahrgenommenen Lärms um 50% erhalten.

Vor diesem Hintergrund werden Technologieentwicklungen unterstützt, die das Fliegen nachhaltig, klimaneutral und sicher machen. Als Orientierungsmarken dienen 5 Zeithorizonte in den vorrangigen Flugzeugklassen.

Kurze Umsetzungshorizonte werden bei unbemannten Fluggeräten (UAV) ermöglicht.

  • CS-23 Klasse (leichte Motorflugzeuge) bis 2028,
  • Regionalflieger bis 2030,
  • Mittelstrecke (Single Aisle) bis 2035 und
  • Langstrecke (Wide Body) bis 2045.

Die ersten Technologiebausteine müssen mit einem Vorlauf von 3 Jahren ab 2025 validiert sein. Die entwickelten technischen Lösungen und Konzepte stellen einen wesentlichen Beitrag für einen nachhaltigen Luftverkehr dar und stärken somit die Wettbewerbsposition des Luftfahrtstandorts Deutschland.

Weitere Schwerpunkte Digitalisierung und Industrie 4.0. Hierbei liegt der strategische Fokus vor Allem auf der Entwicklung modernster, digital gestützter Produktionssysteme und fortschrittliche Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI). Zudem wurde die erfolgreiche Förderlinie für kleine und mittlere Unternehmen weiter ausgebaut.

Zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtstandorts Deutschland müssen unter anderem Entwicklungszeiten und -kosten entscheidend gesenkt werden, ohne die technologische Leistungsfähigkeit der Produkte zu beeinträchtigen. Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zielt daher auf die Entwicklung von Technologien für Luftfahrzeuge und Antriebe mit direktem und indirektem Umwelt- und Klimabezug, etwa alternative, elektrifizierte Antriebe und konsequenter Leichtbau sowie Verfahren zur Effizienzsteigerung von Fertigungs- und Produktionsverfahren bei gleichzeitiger Steigerung des Qualitäts- und Sicherheitsniveaus. Insgesamt stärkt die Förderung die technologischen Kernfähigkeiten der deutschen Luftfahrtindustrie und sichert die Technologieführerschaft in zukunftsträchtigen Bereichen.

Das Luftfahrtforschungsprogramm wird durch Mittel aus dem Klima-Transformations-Fond (KTF) in Höhe von 550 Mio.€ (2023-2026) unterstützt. Hier werden ausschließlich Technologie-Projekte mit einer direkten Verbesserung der Klimawirkung des Luftverkehrs gefördert.

Zur effizienten Verwendung der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist das Luftfahrtforschungsprogramm eng mit den verschiedenen Förderprogrammen der Bundesländer und der Europäischen Union abgestimmt.

Darüber hinaus ist die Stärkung der Ausrüster- und Zulieferindustrie in Deutschland erklärtes Ziel der Bundesregierung, um so zu einem umweltfreundlichen, sicheren, leistungsfähigen und passagierfreundlichen Luftfahrtsystem beizutragen. Ein wichtiges Instrument zur Förderung der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Ausrüster- und Zulieferindustrie ist das Luftfahrzeugausrüsterprogramm. Mit dem Luftfahrzeugausrüsterprogramm fördert das Bundeswirtschaftsministerium daher anteilig Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Zulieferindustrie einschließlich Triebwerkshersteller durch verzinsliche, teilweise bedingt rückzahlbare Darlehen zur Begrenzung von Entwicklungsrisiken.

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Airbus

Airbus ist ein entscheidender Impulsgeber für die europäische und somit auch die deutsche Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen beschäftigt rund rund 126.00 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, davon rund 43.000 in Deutschland. Airbus ist in die drei Divisionen – (1) zivile Flugzeuge, (2) Defence and Space und (3) Helicopters - aufgeteilt.

Die zivile Flugzeugsparte dominiert mit rund 69 Prozent Umsatzanteil, gefolgt von „Defence and Space“ (rd. 19 Prozent Umsatzanteil) und „Airbus Helicopters“ (rd. 12 Prozent Umsatzanteil).

In engem Zusammenwirken von Industrie und Politik und gemeinsam mit den europäischen Partnern hat sich der europäische Flugzeughersteller längst auf Augenhöhe mit Boeing etabliert. Der Marktanteil von Airbus bei sogenannten Single-Aisle-Flugzeugen wie dem A320 liegt heute bei über 60 Prozent. Mit dem A350 bietet Airbus das modernste Passagierflugzeug der Welt an. der inzwischen nicht mehr produzierte A380 ist das größte in Serienfertigung hergestellte zivile Verkehrsflugzeug in der Geschichte der Luftfahrt. Mittel- und langfristiges Ziel bleibt es, die vorhanden Fähigkeiten, Kernkompetenzen und hochqualifizierten Arbeitsplätze an den deutschen Standorten zu sichern und auszubauen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden jedoch den Geschäftsbetrieb sowie die Finanz- und Ertragslage in den kommenden drei bis fünf Jahren wesentlich beeinflussen. Bereits jetzt ist sichtbar, dass sich die Nachfrage im Segment „Single Aisle“ mit der A320-Familie schneller erholt als bei den größeren Flugzeugen des Segments „Widebody“ mit den Modellen A330 Neo und A350 XWB.

Ausrüster- und Zulieferindustrie

Die Luftfahrtindustrie ist grundsätzlich geprägt vom Duopol Airbus und Boeing. Beide Anbieter haben in berechenbarer Abfolge große Entwicklungs- und Produktionsprogramme aufgelegt. Bisher konnten deutsche Zulieferer in einem verhältnismäßig stabilen Umfeld an Programmen des regionalen Systemführers teilhaben.

Diese Verhältnisse ändern sich aber zusehends: Statt auf Entwicklungsprogramme für neue Flugzeugmodelle setzt vor allem Airbus mehr auf graduelle Verbesserungen an bestehenden Modellen wie dem A320 Neo und dem A330 Neo. Umso wichtiger ist es für die deutsche Zuliefererindustrie, sich weiter zu diversifizieren und zu internationalisieren.

Kurz- und mittelfristig werden auch die Zulieferer aufgrund der Corona-Folgen Lösungen finden müssen, um den Wegfall von Bestellungen und Auslieferungen zu kompensieren und gleichzeitig die Lieferketten zu erhalten. Gleichzeitig treten neue Wettbewerber zum Beispiel aus Asien auf. Gerade im Bereich kleinerer Flugzeuge haben sich zudem Nationen wie Kanada oder Brasilien mit den Unternehmen Bombardier und Embraer profiliert.

Die Zulieferketten internationalisieren sich. Regional wichtige Unternehmen kaufen nicht unbedingt mehr schwerpunktmäßig in ihrer Region ein. Die europäische Dominanz in den Airbus-Zulieferketten wird ebenso abnehmen wie die amerikanische Dominanz in der Boeing-Lieferkette. Dies setzt die deutschen Zulieferer einerseits unter Wettbewerbsdruck; eröffnet ihnen andererseits aber auch neue internationale Absatzchancen.

Mittelständisch geprägte Zulieferstruktur in Deutschland

Während zum Beispiel Frankreich eine größere Zahl Zulieferer aufweist, die direkt dem Systemhersteller zuliefern, besteht die Zulieferindustrie in Deutschland zumeist aus kleineren eigentümergeführten Firmen in der nachgelagerten Lieferkette. Die deutsche Luftfahrtlandschaft ist demzufolge von einer großen Zahl hochspezialisierter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Zulieferbereich geprägt. So sind 80% der Zulieferbetriebe in Deutschland KMU.

Aktuell sind die Systemhersteller bemüht, zunehmend größere Arbeitsanteile auszulagern. Zugleich wird die Anzahl der Betriebe reduziert, die direkt für ein neues Modell zuliefern. Ziel ist es, mit möglichst wenigen Zulieferern der höchsten Stufe den eigenen Abstimmungsaufwand zu minimieren und Produktions- und Entwicklungsrisiken auf die nachgelagerte Stufe zu verlagern.

Nachgefragt werden also immer komplexere Lösungen aus einer Hand, die deutsche Firmen, trotz Technologieführerschaft in ihrem Segment, nur schwer leisten können. Um auch künftig in größeren Projekten auf hoher Ebene in der Lieferkette zum Zuge zu kommen, ist die Branche also gefordert, sich zu Zulieferverbünden zusammenzuschließen oder durch Konsolidierung und Unternehmenszusammenschlüsse neue Zulieferer auf erster Ebene zu schaffen. Nur so können komplexe Lösungen angeboten und notwendige Investitionen in Entwicklung aufgebracht werden.

Ein besonderes Anliegen der Bundesregierung ist, die Luftfahrtzulieferindustrie zu unterstützen, die einen wichtigen Beitrag für Wertschöpfung und hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland leistet.

Neben den Förderprogrammen LuFo Klima und dem Luftfahrzeugausrüsterprogramm wurde im Jahr 2022 die „KMU-Beratung Luftfahrt“ beim Projetträger Luft- und Raumfahrtforschung beim DLR eingerichtet.

Mit dieser Beratungsstelle sollen noch mehr KMU als bisher an die Luftfahrtforschung herangeführt werden. Im Fokus stehen hierbei die persönliche Beratung zu Fördermöglichkeiten, Forschungsthemen und eine Vernetzung von KMU in der Luftfahrtbranche.

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Anders als im Luftfahrtbereich, in dem der kommerzielle Markt stark ausgeprägt ist, wird die internationale Raumfahrt trotz des weltweit zu beobachtenden Kommerzialisierungstrends nach wie vor stark durch die staatlichen Raumfahrtstrategien und die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bestimmt. Für die deutsche Raumfahrt haben daher die Raumfahrtpolitik der Bundesregierung und deren Beitrag zu europäischen Raumfahrtstrukturen zentrale Bedeutung.

In der Hightech-Strategie 2020 hat die Bundesregierung der Raumfahrt einen besonderen Stellenwert eingeräumt: Raumfahrt ist dort eine wichtige Schlüsseltechnologie. Denn Raumfahrttechnologien und deren Anwendungen sind wichtige Instrumente der modernen Informations- und Industriegesellschaft. So sind etwa Kommunikation und Fernsehberichterstattung oder präzise Klima- und Wetteranalysen von Raumfahrttechnologien abhängig. Darüber hinaus sind Satelliten für Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation zentrale Säulen der modernen Mobilität und der Energiewende Die Bundesregierung verfolgt deshalb das Ziel, deutsche Spitzenpositionen in den Raumfahrtanwendungen sowie in der Weltraumforschung und -technologie auszubauen und den deutschen Unternehmen im europäischen und globalen Wettbewerb gute Chancen in den entstehenden Märkten zu bieten.

Hier hat die Bundesregierung in den letzten Jahren klare Akzente gesetzt. Sie hat ihre finanziellen Aufwendungen für die Raumfahrt deutlich gesteigert und konsequent in die Bereiche investiert, in denen die Raumfahrt als Werkzeug zum Erreichen wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, strategischer und gesellschaftlicher Ziele beiträgt. Deutschland verfügt heute in der Raumfahrt über leistungsfähige Industrie- und Forschungsstrukturen. Mit den eingesetzten Mitteln wurde Deutschland als wichtiger Raumfahrtstandort gestärkt und die deutsche Position in europäischen und internationalen Programmen gefestigt. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert auch den branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer, um Synergieeffekte etwa mit anderen Wirtschaftsbereichen zu stärken und Innovationen schneller umzusetzen.

Deutschland ist nach Frankreich die zweitgrößte europäische Raumfahrtnation. Allein das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Raumfahrtanwendung und -forschung mit mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr.

Die Bundesregierung stärkt die Raumfahrt als Schlüsseltechnologie im Dienste der Menschen. Sie unterstützt daher unter anderem konkrete Projekte in den Bereichen Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation und Satellitennavigation. Das dadurch gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how trägt zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandortes Deutschland bei.

Die Umsetzung der deutschen Raumfahrtpolitik ruht auf vier Säulen:

  • Beteiligung an europäischen Programmen, insbesondere an der Europäischen Weltraumorganisation ESA und an EUMETSAT
  • Nationales Weltraumprogramm
  • Raumfahrtforschung im DLR
  • Beteiligung an EU-Programmen wie Galileo und Copernicus

Deutschland nimmt an Vorhaben der ESA in allen wichtigen Sektoren der Raumfahrt teil. Auf der ESA-Ministerratskonferenz 2019 in Sevilla (Space19+) hat die Bundesregierung die Position Deutschlands in der europäischen Raumfahrt unter anderem durch folgende Beiträge weiter gestärkt:

  • Durch seine führende Rolle in der wissenschaftlichen und operativen Erdbeobachtung leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erhebung von Erdbeobachtungsdaten, die auch für Landwirtschaft, Mobilität, Sicherheit und Katastrophenvorsorge genutzt werden.
  • Deutschland beteiligt sich in großem Umfang in anwendungsnahen Programmen, insbesondere in der Telekommunikation und der Technologieentwicklung – mit großem Fokus auf innovative Technologien und Produkte sowie übergreifend über alle Programmbereiche: die Stärkung des Mittelstands.
  • Deutschland beteiligt sich an einer europäischen Mondmission und trägt zum Bau des European Service Modul der bemannten US-amerikanischen Mondmission Artemis bei. Auch die Aufrechterhaltung der starken deutschen Beteiligung am Betrieb der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bis zum Jahr 2024 sichert Deutschlands Position in der Raumfahrt.
  • Deutschland verfolgt das Ziel, privatwirtschaftliches Engagement junger aufstrebender Raumfahrt-Firmen zu fördern (insbesondere Start-ups) und veranstaltet in diesem Zusammenhang einen deutschen Wettbewerb zur Entwicklung eigener Startmöglichkeiten mittels Microlaunchern.
  • Im Schulterschluss mit Frankreich unterstützt Deutschland den Abschluss der 2014 in Luxemburg beschlossenen Entwicklung der Ariane 6 und deren wettbewerbsfähigen Markteinführung.
  • Deutschland engagiert sich in den Themenfeldern Weltraumwetter und Beobachtung von erdnahen Objekten und Weltraummüll, die auch immer mehr in den Fokus der Aktivitäten bei der ESA treten.

Mit seiner Zeichnung von rund 3,3 Mrd. Euro bei der ESA-Ministerratskonferenz Space 19+ ist Deutschland vor Frankreich beitragsstärkstes Mitgliedsland der ESA.

Zusätzlich zur deutschen ESA-Beteiligung soll das Nationale Programm für Weltraum und Innovation die Verfolgung von eigenständigen, besonders auch den Standort Deutschland betreffenden Zielen ermöglichen. Außerdem soll es die gestaltende Beteiligung an ESA- und EU-Programmen vorbereiten und dazu komplementäre nationale und bilaterale Arbeiten durchführen. Einen Schwerpunkt setzt die Bundesregierung hier in Automation und Robotik. Denn die Raumfahrtrobotik ist unverzichtbar für zahlreiche Raumfahrtanwendungen und darüber hinaus eine Sprungbretttechnologie für Anwendungen auf der Erde. Weiterhin fördert die Bundesregierung zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie die Kommerzialisierung und den Technologietransfer in und aus der Raumfahrt. Öffentlich-private Partnerschaften finden auch in der Raumfahrt Eingang und werden bei dafür geeigneten Vorhaben eingesetzt. Entsprechende Regelungen bieten den Beteiligten Rechtssicherheit zum Beispiel für die Vermarktung von Erdbeobachtungsprodukten (Satellitendatensicherheitsgesetz, SatDSiG). Damit ist die Voraussetzung geschaffen worden, innovative Technologieentwicklungen wie die Erhebung von Erdfernerkundungsdaten privatwirtschaftlich zu nutzen und daraus ein tragfähiges Geschäftsfeld zu entwickeln.

Die Anzahl hoheitlicher und privatwirtschaftlicher Aktivitäten im Erdorbit nimmt stetig zu. Das Weltraumlagezentrum in Uedem, welches konkret in der Raumfahrt-Strategie benannt ist, hat nach einer dreijährigen Pilotphase2014 seinen Betrieb aufgenommen. Es leistet mit seinen Kollisionswarnungen und Wiedereintrittsanalysen einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von Raumfahrzeugen und zur nachhaltigen Nutzung des Weltraums. Das Zentrum wird in Zusammenarbeit vom BMWK, mit Mitteln aus dem Nationalen Programm für Weltraum und Innovation, und dem BMVg betrieben und überwacht im Schwerpunkt Objekte im erdnahen Orbit, insbesondere so genannten Weltraumschrott. Mit Mitteln des Nationalen Programms für Weltraum und Innovation (NPWI) wurde das experimentelle Weltraumüberwachungs- und Bahnverfolgungsradar GESTRA entwickelt, das vom WRLageZ aus betrieben wird. Die Fähigkeiten des Weltraumlagezentrums gehen auch in das Unterstützungsprogramm der EU zur Beobachtung und Verfolgung von Objekten im Weltraum (EU-SST – European Space Surveillance and Tracking System) ein.

Raumfahrt ist ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur einer vernetzen Wirtschaft und Gesellschaft – ohne Satellitenkommunikation und -navigation ist diese Vernetzung nicht denkbar. Auch Cybersecurity stützt sich auf die Raumfahrt-Infrastruktur. Zudem wird der Raumfahrtsektor von neuen Methoden der Industrie 4.0 erfasst: So werden Produktionsketten vernetzt und neue Produktionstechniken, wie etwa der 3D-Druck, etabliert – welcher beispielsweise die Kleinserienproduktion im Satellitenbau ermöglicht. Dies alles bedeutet ein Mehr an Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz; für beides nimmt die Raumfahrt eine Multiplikatorwirkung ein.

Weiterführende Informationen

  • Artikel - Innovationspolitik

    Artikel: Neue Hightech-Strategie - Innovationen für Deutschland

    Öffnet Einzelsicht
  • Artikel - Luft- und Raumfahrt

    Artikel: Satellitendatensicherheitsgesetz - SatDSiG

    Öffnet Einzelsicht

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt und Raumfahrt (aber auch in den Bereichen Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung, einschließlich Quantentechnologien) sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden.

Sein Portfolio reicht von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Produkten für morgen. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Darüber hinaus fördert es den wissenschaftlichen Nachwuchs, berät die Politik und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner derzeit bundesweit 30 Standorte mit insgesamt rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Am 24. Juli 2017 haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das DLR die Strategie 2030 (PDF, 233 KB) vorgestellt. Sie zielt darauf ab, die Kernkompetenzen des DLR zu stärken und interne Synergiepotenziale noch gezielter zu nutzen, um die Spitzenposition in der Forschung zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft weiter auszubauen. Die strategischen Ziele in der Forschung, zehn neue Querschnittsprojekte und der neue Querschnittsbereich Digitalisierung spiegeln diese Ambitionen wider.

Seit 2019 kommen vierzehn weitere DLR-Institute und ein institutionelles Forschungsprogramm in acht Bundesländern hinzu. Thematische Schwerpunkte sind die solarthermische Erzeugung von Brennstoffen im industriellen Maßstab, CO2-arme Industrieprozesse, klimaneutrale Antriebstechnik für Schiffe, der Schutz wichtiger terrestrischer Infrastrukturen, autonomes Fahren, Weltraumwetter, Quantentechnologien, Fragen des elektrischen Fliegens (Kleinflugzeuge, Lufttaxis, Urban Air Mobility), die Entwicklung neuartiger hybrid-elektrischer Triebwerke für die Luftfahrt, unbemannte Luftfahrtsysteme, und sichere KI-Systeme.

An der Umsetzung der deutschen Raumfahrtpolitik ist das DLR in einer Doppelrolle beteiligt:

  • die Raumfahrtagentur im DLR ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene zuständig.
  • als Forschungseinrichtung und Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) leistet das DLR durch sein Portfolio Beiträge zur Lösung globaler Herausforderungen und trägt so zu einer nachhaltigen Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei.

Weiterführende Informationen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

  • ist federführend für die Luft- und Raumfahrtforschung der Bundesregierung verantwortlich und setzt sich für ressortübergreifende Luft- und Raumfahrtpolitik ein
  • flankiert wichtige Projekte der deutschen Luftfahrt inklusive der dazugehörigen Ausrüsterindustrie und unterstützt deren Internationalisierung
  • unterstützt mit dem zivilen Luftfahrtforschungsprogramm Forschungs- und Technologieentwicklungsvorhaben mit einer Anwendung in der zivilen, kommerziellen Luftfahrt am Standort Deutschland mit dem Ziel eines umweltfreundlichen, leistungsfähigen und sicheren Luftverkehrssystems
  • gewährt Darlehen für die Zulieferindustrie zur Entwicklung neuer, innovativer Produkte am Standort Deutschland (Luftfahrzeugausrüsterprogramm)
  • unterstützt die Entwicklung des Airbus A350 und des A380 durch ein Darlehensprogramme
  • fördert die deutschen Raumfahrtaktivitäten über die deutsche Mitgliedschaft in der Europäischen Weltraumorganisation ESA, das Nationale Programm für Weltraum und Innovation und stellt dazu pro Jahr rund 1,2 Milliarden Euro an Fördermitteln bereit
  • setzt sich bei der Europäischen Union für deutsche Raumfahrtinteressen ein
  • stellt dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für die Forschungsbereiche Luft- und Raumfahrt die notwendigen institutionellen Fördermittel zur Verfügung
  • arbeitet in nationalen, europäischen und internationalen Gremien der Luft- und Raumfahrt mit
  • wirkt an der Gestaltung internationaler Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Export in der Luft- und Raumfahrt mit und fördert konkrete Vorhaben der Luftfahrttechnologie
  • flankiert die Interessen der nationalen Luftfahrtindustrie in europäischen Forschungsrahmenprogrammen wie zum Beispiel Clean Sky, SESAR, HORIZON 2020
  • informiert die Öffentlichkeit über die Luft- und Raumfahrtpolitik

Publikationen

Pressemitteilung

  • 22.09.2022 - Pressemitteilung - Luft- und Raumfahrt

    Deutschland und Neuseeland intensivieren Zusammenarbeit in der Raumfahrt

    Öffnet Einzelsicht
  • 22.06.2022 - Pressemitteilung - Luft- und Raumfahrt

    Bundesminister Habeck und Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Christmann besuchen die ILA 2022

    Video

    Öffnet Einzelsicht
  • 16.02.2022 - Pressemitteilung - Luft- und Raumfahrt

    Für eine starke europäische Raumfahrt –
    EU- und ESA- Mitgliedstaaten planen auf „European Space Summit“ in Toulouse die Zukunft Europas im All

    Öffnet Einzelsicht
  • 28.04.2022 - Pressemitteilung - Luft- und Raumfahrt

    Schub für die klimaneutrale Luftfahrt: 3. Förderaufruf im Luftfahrtforschungsprogramm veröffentlicht

    Öffnet Einzelsicht

Förderbereiche in der Technologiepolitik

Kontakt

Referat IVD2

(Luftfahrt - Geschäftsstelle des Koordinators für Luft- und Raumfahrt)
Ministerialrat Dr. Daniel Riedel

(030) 18 615-74 71

(030) 18 615-54 32 und -54 23

Kontakt

Referat IVD4

(Grundsatzfragen der Raumfahrt, ESA)
Ministerialrat Max Kroymann

(030) 18 615-33 21

Kontakt

Referat IVD5

(Raumfahrtmanagement, Technologien und Sicherheit)
RegDir`in Dr. Claudia Andree  

(030) 18 615-43 07

Kontakt

Referat IVD6

(Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Helmholtz-Gemeinschaft)
Regierungsdirektor Dr. Michael Scharnberg

(030) 18 615-43 22