Veranstaltung -

Das BMWK auf der Hannover Messe 2022

Einleitung

  • 30.05.2022 - 02.06.2022

Das BMWK auf der Hannover Messe 2022

© BMWK

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) präsentiert sich auch 2022 auf der Hannover Messe. Die Weltleitmesse der Industrie steht dieses Jahr unter dem Leitthema "Transforming Industry Together“.

Auf dem Stand des BMWK erwarten Sie wieder Produkte und Projekte sowie ein umfangreiches Beratungsangebot über verschiedene Förderprogramme und Initiativen des BMWK. Ein umfangreiches Bühnenprogramm und weitere Events runden das Angebot ab.

BMWK Standmotto „Start – Move - Follow

An den Stationen Start, Move und Follow präsentieren wir Maßnahmen und Programme in jeder Phase des Innovations- und Transformationsprozesses, in der sich die Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer befinden.

Inhaltliche Schwerpunkte der am Stand vorgestellten Projekte sind unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Existenzgründung, Digitalisierung, Industrie 4.0, Elektromobilität, Energie, Transformation sowie Klimaschutz und zeigt damit die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft.

Beratungsmöglichkeiten im Detail

Gerne möchten wir darstellen, wie das BMWK mit seinen Aktivitäten die Innovationskraft der Wirtschaft anregen und Impulse geben kann. Informieren Sie sich gern über:

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) ist das Kompetenzzentrum für alle gewerblichen Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs und steht damit für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft.

Angesichts der wachsenden Bedeutung des Gemeinsamen Marktes in der Europäischen Union sowie des wachsenden Handels mit Staaten außerhalb der EU gewinnt auch die Kooperation auf europäischer und internationaler Ebene für das DPMA an Bedeutung.

Aktuell erlebt die Fahrzeugbranche enorme Umbrüche. Ein Strukturwandel ist zu bewältigen, der sich über längere Zeit hinziehen wird. Die Herausforderungen und Möglichkeiten sind vielfältig und erfassen nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern in großem Maße auch die Produktion. Digitalisierung, Industrie 4.0, Automatisierung und Vernetzung verändern Produktionsprozesse, Geschäftsmodelle und Mobilitätsdienstleistungen. Die Nutzung von Daten spielt in all diesen Bereichen eine zunehmende Rolle und ein neuer Blick auf die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg ist notwendig. Dabei werden die Produkte selbst immer digitaler: Weg vom Steuergerät hin zu zentralen Rechnerarchitekturen, automatisiertes und vernetztes Fahren, Optimierung des Energieverbrauchs, usw. Das erfordert neue Produkte und Kompetenzen im Unternehmen.

Die Bundesregierung hat daher im Konjunkturpaket einen milliardenschweren Betrag für Investitionen der Fahrzeughersteller und Zulieferer vorgesehen. Das gibt einen starken Investitionsimpuls, um eine nachhaltige, schnelle und technologieoffene Transformation der Fahrzeugbranche in Gang zu setzen. Hierfür sind Investitionen in neue Konzepte und Verfahren, neue Produkte, Qualifizierung und Produktionsanlagen notwendig.

Die Digital Hub Initiative soll zur Transformation Deutschlands zum weltweit führenden Digitalstandort beitragen. Hierfür fördert die Initiative den Aufbau und die Vernetzung zwölf Digitaler Hubs mit spezifischen Themenschwerpunkten. Unter der gemeinsamen Dachmarke „de:hub“ entsteht durch die enge Kooperation zwischen Start-ups, etablierter Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Experten ein einzigartiges, innovatives Netzwerk. Um Gründerinnen und Gründer und Investoren aus dem Ausland für den Digitalstandort Deutschland zu gewinnen, werden in den zwölf Hubs konkrete Programme für die Herausforderungen der Digitalisierung entwickelt.

Mit „EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ fördert das BMWK Maßnahmen zur Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit und zur Stärkung des Unternehmergeistes an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Studierende, Absolventen/innen und Wissenschaftler/innen sollen für Gründungen sensibilisiert, motiviert und qualifiziert werden. Das EXIST-Programm setzt in der Vorgründungsphase von Unternehmensgründungen und umfasst drei Förderprogrammlinien: EXIST-Gründungskultur (inkl. Fördermaßnahme EXIST-Potentiale) , EXIST-Forschungstransfer und EXIST-Gründerstipendium.

Die Förderberatung des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Forschende Unternehmen können sich insbesondere an den Lotsendienst für Unternehmen bei der Förderberatung des Bundes wenden.

Nachhaltiger leben, Klima und Umwelt schützen, Ressourcen schonen: Damit die Industrie in Deutschland 2045 klimaneutral und nachhaltig produziert, muss die industrielle Bioökonomie in Deutschland weiter vorangetrieben werden. Ein Umsteigen auf nichtfossile Rohstoffe ist auch notwendig, weil die heute überwiegend eingesetzten Energieträger (z.B. Öl, Gas, Kohle) nur in begrenztem Maß auf der Erde vorhanden sind und irgendwann ausgeschöpft sein werden. Um den industriellen Wandel voranzutreiben, hat das BMWK im Jahr 2018 die Dialogplattform „Industrielle Bioökonomie“ gegründet. Diese besteht aus Vertretern und Vertreterinnen aus Industrie, Verbänden, Wissenschaft, Gewerkschaft und Bundes- sowie Landesministerien. Ziel ist es, den Industriestandort Deutschland langfristig attraktiv zu machen und ihn zu stärken. Die Plattform ermöglicht den Austausch aller beteiligten Interessengruppen und fördert Kooperationen zwischen Großunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zwischen Hochschulen und Start-ups, zwischen Forschung und Industrie.

Die BMWK-Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ schafft seit ihrer Gründung 2011 konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Bewusstseins für IT-Sicherheit speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen. Die Initiative ist Bestandteil der Digitalen Agenda der Bundesregierung und als gemeinsame Initiative mit der Wirtschaft konzipiert. Die Initiative bündelt die bestehenden Aktivitäten von herstellerneutralen IT-Sicherheitsinitiativen unter einer Dachmarke und erarbeitet konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des deutschen Mittelstandes. Mit der Initiative fördert das BMWK konkrete Unterstützungsprojekte zur * IT-Sicherheit für KMU.

„IT-Sicherheit im Mittelstand - TISiM“

Das Investitionszuschussprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ unterstützt KMU und Handwerksbetriebe in zwei Modulen: Erstens bei Investitionen in digitale Technologien, insbesondere Hard- und Software, sowie zweitens bei Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter zu Digitalthemen. Voraussetzung für die Förderung in einem oder beiden Modulen ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Dieser beschreibt den Ist-Zustand, das geplante Digitalisierungsvorhaben und die dadurch erstrebten Verbesserungen.

Ziel des Programms ist, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu fördern und den KMU subjektiv neue Geschäftsmodelle zugänglich zu machen. Dies soll die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärken. Außerdem sollen die Mitarbeiter befähigt werden, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und neue Investitionen im Unternehmen anzustoßen.

Im Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ werden vorrangig KMU dabei unterstützt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu nutzen. Es werden technisch exzellente, wirtschaftliche und gut nachahmbare (Pilot-)Lösungen entwickelt. Transferpartner/innen und Multiplikatoren helfen, diese Lösungen in die Breite des Mittelstands zu tragen. Finanziert werden Maßnahmen der Sensibilisierung und des Know-how-Transfers für die Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen bzw. Wertschöpfungsketten. Die Einführung von eBusiness und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird unterstützt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, insbesondere KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Aufgrund der vielseitigen Ausprägungen und Anwendungsbereiche der Querschnittstechnologie Leichtbau ist ein ganzheitlicher und interdisziplinärer Ansatz erforderlich, der Leichtbaulösungen aus unterschiedlichen Perspektiven und Anwendungen zusammenbringt und weiterentwickelt.

An dieser Stelle setzt das Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an. Mit einem Fördervolumen in Höhe von 300 Millionen Euro wird der branchenübergreifende Wissens- und Technologietransfer unterstützt und Leichtbau als Zukunftstechnologie weiterentwickelt. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, den Industriestandort Deutschland, die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze zu sichern, die Innovationskultur auszubauen sowie Umwelt- und Klimaschutz zu befördern.

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das BMWK marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen dieses größten BMWK-Förderprogramms ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich. Ziel ist es u.a. mittelständische Unternehmen zu mehr marktorientierte Innovationen anzuregen, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu stärken und Technologietransfer auszubauen und das Innovations-, Kooperations- und Netzwerkmanagement in mittelständischen Unternehmen zu verbessern.

Es gibt aber noch mehr BMWK auf der Hannover Messe
zu entdecken:

Leaders‘ Dialogue der Plattform Industrie 4.0

Zu dieser Veranstaltung finden Sie hier in Kürze weitere Informationen.

3. Lightweighting Summit am 31. Mai 2022 von 14 Uhr - 17 Uhr

Leichtbau zählt zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Er steht für ein einfaches Prinzip: weniger Gewicht, weniger Energie und Emissionen und mehr Funktionalität. Darüber hinaus ist Leichtbau ein starker Innovationstreiber, der zur Steigerung von Ressourcen- und Energieeffizienz entscheidend beitragen kann. Das ist gleichermaßen wichtig für die Umwelt, unser Klima und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Damit kommt der Zukunftstechnologie Leichtbau eine wichtige Rolle zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu.

Um der Vielseitigkeit des Leichtbaus eine Plattform zu geben, richtet das BMWK den 3. Lightweighting Summit am 31.05.2022 von 14 Uhr bis 17 Uhr im Rahmen der HANNOVER MESSE aus. Themen bei diesem internationalen Spitzentreffen von Politik, Wirtschaft und
Forschung sind u.a. Leichtbau als Voraussetzung für den Einsatz von Wasserstoff oder die klimaneutrale Produktion von Leichtbauwerkstoffen.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in unserem Flyer (PDF, 3 MB).

Partnerland Portugal

Ein Land steht jedes Jahr im Fokus der Weltleitmesse der Industrie. Das Partnerland der HANNOVER MESSE 2022 ist Portugal.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Unseren BMWK-Messestand finden Sie in Halle 2, Stand C34.

Sollten Sie Fachbesuchertickets benötigen, wenden Sie sich gern an Projektleitung-BMWK@vagedes-schmid.de.

Weitere Informationen zur Hannover Messe finden Sie unter www.hannovermesse.de.

Termin
30.05.2022 – 02.06.2022

Ort
Halle 2, Stand C34
Messegelände
30521 Hannover


Weiterführende Informationen