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Artikel - Schlüsseltechnologien

Leichtbau

Einleitung

5. Lightweighting Summit am 23.04.2024 im Rahmen der Hannover Messe

Der 5. Lightweighting Summit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) widmet sich dem so dringlichen wie zukunftsträchtigen Thema „Leichtbau als Transformationstechnologie für die Ressourcenwende“.

Es erwarten Sie:

  • - hochkarätige Keynotes
    u.a. von Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
  • - eine vielseitig besetzte Podiumsdiskussion, mit Teilnehmern wie z.B.
    Hr. Dr. Frank Schladitz, Geschäftsführer, C3 - Carbon Concrete Composite e. V.
    Hr. Dr. Maximilian Schnippering, Head of Sustainability, Siemens Gamesa Renewable Energy
    Hr. Rolf Buschmann, BUND, Netzwerk Ressourcenwende
  • - sowie ein Pitch-Format innovativer Forschungsprojekte des Fraunhofer IWMS, der Universität Bayreuth, der Robert Bosch GmbH, der Züblin AG und dem Alfred-Wegner-Institut.

Werden Sie beim abschließenden Get-together Teil der Initiative Leichtbau für eine nachhaltige und innovative Zukunft!

Veranstaltungsort: Hannover Messe, Halle 19/20, Saal New York
Veranstaltungszeit: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Die Teilnehmerplätze sind limitiert. Unter nachfolgendem Link können Sie sich bis zum 15.04.2024 kostenfrei anmelden: https://geschaeftsstelle-leichtbau.de/5-lightweighting-summit

Die Leichtbaustrategie der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat am 26. Juli 2023 die Leichtbaustrategie beschlossen. Damit kommt der Leichtbau, der einerseits die Transformation zur Klimaneutralität und andererseits die Stärkung des Wirtschaftsstandorts zum Ziel hat, einen großen Schritt voran.
Das BMWK hat diese Strategie in Federführung auf Basis des Koalitionsvertrags und der Eröffnungsbilanz Klimaschutz in enger Zusammenarbeit insbesondere mit den Ressorts BMAS, BMEL, BMG, BMDV, BMUV, BMBF und BMWSB erarbeitet. Die Öffentlichkeit und die Leichtbau-Community wurden ebenfalls in den Entwicklungsprozess einbezogen.

Übersicht Leichtbau

Schlüsseltechnologie Leichtbau

Leichtbau bedeutet erst einmal: Weniger Masse. Leichtbau kann aber noch mehr: gegenüber herkömmlichen Produkten weisen Leichtbauprodukte oft bessere Produkteigenschaften auf. Dank durchdachter Funktionsintegration, einer last- und werkstoffoptimierten Konstruktion sowie dem Einsatz leichterer Materialien vereint Leichtbau moderne Produktionsprozesse und geringere Kosten mit einem schonenden Umgang von Ressourcen und verbesserter Funktionalität.

Leichtbau zählt zu den Schlüsseltechnologien. Masse wird dabei nicht nur durch den Einsatz leichterer Materialien gespart, sondern auch durch die Integration von Funktionen und eine last- und werkstoffgerechtere Konstruktion. Da sowohl die Materialien als auch die Konstruktions-, Füge- und Fertigungsverfahren kontinuierlich neu- und weiterentwickelt werden, entstehen Güter mit gleichen oder sogar verbesserten Eigenschaften gegenüber dem ursprünglichen Produkt. Im Zusammenspiel mit Digitalisierung und Bionik eröffnen sich neue Zukunftsmärkte. Leichtbau ist ein Treiber für Ressourcen- und Energieeffizienz und wird heute bereits vielfältig eingesetzt. Innovationstreiber sind die Luft- und Raumfahrt sowie die Automobil- und Transportindustrie: Jedes eingesparte Kilogramm bedeutet ein Kilogramm mehr Nutzlast. 100 Kilogramm weniger Gewicht reduziert den Kraftstoffverbrauch eines Autos um circa 0,5 Liter pro 100 Kilometer, und auch für Elektrofahrzeuge bedeutet jedes eingesparte Kilogramm mehr Reichweite. Bei einem Airbus A 320 entsprechen 100 Kilogramm weniger Gewicht fast 10.000 Liter weniger Kerosin pro Flugzeug und Jahr. Aber auch in der Bau-, Freizeit- und Sportindustrie, der maritimen Wirtschaft und der Medizintechnik wird diese Zukunftstechnologie immer bedeutsamer.

Was ist Leichtbau? Bild vergrößern

Was ist Leichtbau?

Leichtbau reduziert Kosten und schont die Ressourcen

Die Herstellung von Leichtbauprodukten kann über einen geringeren Materialeinsatz zu geringeren Kosten und verbesserten Funktionalitäten führen. Die geringere Masse bewirkt zudem, dass während der Nutzung des Leichtbauproduktes weniger Energie verbraucht und CO2-Emissionen gesenkt werden. Ein weiteres Einsparen von Ressourcen und Energie lässt sich durch neue Produktionstechniken erreichen. Die einzelnen Materialien sowie die verschiedenen Leichtbautechnologien lassen sich vielfältig miteinander kombinieren und ermöglichen somit neue Anwendungsfelder.

Leichtbau vereinigt auf idealtypische Weise die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, da hier ökonomische, ökologische und soziokulturelle Anforderungen in Einklang gebracht werden: Eine moderne, digitale Produktentwicklung und Produktion mit geringeren Kosten geht Hand in Hand mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Energie und Klima und nicht zuletzt einer hohen Funktionalität.

Zahlen und Fakten zum Leichtbau

43,2
Symbolicon für Münzen

Prozent
der Kosten im verarbeitenden Gewerbe entfallen auf Materialien

10.000
Symbolicon für Flugzeug

Liter
Kerosin spart ein A 320 im Jahr durch 100 kg weniger Material

über 200

Projekte fördert das BMWK mit dem Technologietransfer-Programm Leichtbau (Stand: 31.08.2023)

22
Symbolicon für Tortendiagramm

Prozent
der kleinen und mittleren Betriebe nutzen Leichtbaumaterialien

Zukunft Leichtbau

Neue Herausforderungen des Leichtbaus

Leichtbau bedeutet eine neue Dimension der Organisation und Steuerung der Wertschöpfungskette über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes und darüber hinaus. Die damit verbundenen Umwälzungen führen dazu, dass sich Arbeitsprozesse und Arbeitsorganisation grundlegend verändern.

Die Revolution beginnt beim Leichtbau nicht erst in der Produktionshalle, sondern setzt bereits bei der Produktentwicklung mit Simulation und digitalem Design, z. B. als digitaler Zwilling, an. Verallgemeinernd kann man sagen, dass branchenübergreifend in allen wettbewerbsfähigen Produkten der Zukunft Leichtbau enthalten ist, auch wenn es nicht ausdrücklich „draufsteht“. Gleichzeitig ist die grundlegende Änderung der Produktionsprozesse eine der größten Herausforderungen, die im Zusammenhang mit diesem Thema zu bewältigen sind.

Neue Materialien erfordern eine Erprobungszeit und angepasste bzw. neue Fertigungsverfahren. Dabei ist wichtig, dass diese Verfahren standardisiert werden und eine Serienherstellung ermöglichen. Besonders die Automobilindustrie fordert hohe Taktraten bei der Serienproduktion. Mögliche Zusatzkosten bei der Produktherstellung müssen zu signifikanten Einsparungen in der Nutzungsphase führen. Nur so lässt sich ein höherer Verkaufspreis für den Endverbraucher rechtfertigen.

Nachhaltigkeit durch geschlossene Rohstoffkreisläufe

Je mehr unterschiedliche Materialien in einem Produkt verbunden sind, desto anspruchsvoller wird auch die Wiedergewinnung der Wertstoffe für den Produktionsprozess. Bereits beim Entwurf - idealerweise anhand von über Jahrmillionen bewährten Vorbildern aus der Natur, sogenannten bionischen Strukturen - oder der Neugestaltung eines Produktes müssen alle Prozesse von der Konstruktion, Fertigung, Nutzung bis zur Wiederverwendung durchdacht sein. Das Ziel müssen geschlossene Rohstoffkreisläufe sein, die die wertvollen und teilweise auch seltenen Materialien wieder dem Produktionsprozess zuführen. Auf diesem Feld besteht weiterhin Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

Die Herstellung, Verarbeitung und Wartung beziehungsweise Reparatur von Produkten aus neuen Materialien sind anspruchsvoll und erfordern hohe Fachkenntnisse, die nur mit entsprechend angepasster Aus- und Weiterbildung sowie Erfahrung erlangt werden können. Daher müssen Lehre und Praxis von Leichtbaumethoden und -werkstoffen erheblich stärker in die allgemeine Schul- und Berufsausbildung und in die akademische Aus- und Weiterbildung integriert werden.

Trotz dieser Herausforderungen gilt es, das enorme industriepolitische Potenzial des Leichtbaus für den Wirtschaftsstandort Deutschland bestmöglich zu nutzen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dazu eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht.

Roboterarm zum Thema Industrie 4.0

© Nay/stock.adobe.com

Digitale Transformation in der Industrie

Zum Artikel

Initiative Leichtbau

Unternehmen bei der Umsetzung des Leichtbaus unterstützen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt den technologieübergreifenden und effizienten Wissenstransfer zwischen den verschiedenen, bundesweiten Akteuren beim Leichtbau. Mit der Initiative Leichtbau und deren diversen Gremien und Vernetzungs-Tools haben Unternehmerinnen und Unternehmer bundesweit einen zentralen Ansprechpartner für alle relevanten Fragen. Gezielte Fördermaßnahmen und das Forum Leichtbau runden das Angebot ab.

Für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Branchen und die nachhaltige Modernisierung des Industriestandortes Deutschland ist Leichtbau von entscheidender Bedeutung. Deshalb baut das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Förderung dieser Zukunftstechnologie konsequent weiter aus.

Der Strategiebeirat der Initiative Leichtbau

Als inhaltlicher Impulsgeberwurde ein Gremium einberufen, das werkstoff-, methoden-, verfahrens-, branchen- und länderübergreifend als Stimme der im Leichtbau engagierten Landesorganisationen, Branchen und Gewerkschaften fungiert.

Der Strategiebeirat der Initiative Leichtbau setzt sich aus je einer für das Thema Leichtbau zuständigen Landesorganisation pro Bundesland und den für das Thema Leichtbau relevanten werkstofffokussierten und werkstoffübergreifenden Verbänden bzw. Interessensvertretungen zusammen. Zweimal jährlich finden gemeinsame Treffen statt, um aktuelle Entwicklungen, Trends, Problemstellungen und Lösungsansätze zu diskutieren. Zwischenzeitlich findet ein regelmäßiger Austausch sowohl mit dem Strategiebeirat als auch mit der Geschäftsstelle der Initiative Leichtbau statt, um stets über alle Branchen- und Länderaktivitäten informiert zu sein. Eine Übersicht der beteiligten Institutionen bzw. Vertreterinnen und Vertreter finden Sie hier (PDF, 547 KB).

4. Lightweighting Summit – „Leichtbau 2.0 in der Circular Economy“

Am 18. April 2023 fand im Rahmen der HANNOVER MESSE der 4. Lightweighting Summit unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz in Hannover statt.

Dieses Jahr lag der Fokus der Veranstaltung auf der ganzheitlichen Betrachtung des Leichtbaus in der Circular Economy. Eröffnet wurde der Summit von Bundesminister Dr. Robert Habeck, der das große Potenzial des Leichtbaus als Querschnittstechnologie zur Erreichung der Klimaziele hervorhob, aber auch auf die vorhandene Lernkurve der Thematik hinwies. Er erhoffte sich von der Veranstaltung neue Impulse und Antworten, inwiefern das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz durch „Fördern und Fordern“ der Wirtschaft eine zügige Transformation und eine nachhaltige Weiterentwicklung zum Leichtbaus 2.0 unterstützen kann.

Die Kernaussage aus den drei Paneldiskussionen war, dass Leichtbauprodukte und -dienstleistungen „vom Ende her gedacht“ werden müssen. Es geht nicht nur um die Substitution oder Optimierung eines Werkstoffs oder Verfahrens, sondern um die ganzheitliche Betrachtung im Entwicklungsprozess. Dies bedeutet einen systemischen Ansatz, bei dem z.B. Demontage, Remanufacturing und Recycling bereits im Produktdesign berücksichtigt werden. Am Ende der Nutzungsdauer sollen Leichtbauprodukte je nach Anwendungsbereich der Weiternutzung oder einer neuen Nutzungsform , zugeführt werden können und nicht zwangsläufig und ausschließlich der Wiedernutzung vorbehalten sein.

Es ist von essenzieller Bedeutung die für die Weiternutzung erforderlichen Bauteil- und Materialeigenschaften des vorliegenden Leichtbauproduktes zu kennen. Solche relevanten Daten, z. B. die Belastungen über die gesamte Nutzungsdauer eines Produktes, müssen erfasst und gespeichert werden. Sie bilden die Grundlage für die potenzielle Weiternutzung.

Ein digitaler Produktpass ist ein erster Schritt in diese Richtung. Hier gibt es zwar noch Diskussionen und Fragen, z.B. wie man geistigen Eigentumsrechten gerecht wird und inwieweit die Daten durch den Produktpass vor möglicherweise auftretendem Missbrauch geschützt werden können. Der Grundtenor war jedoch eindeutig: eine solide Datengrundlage schaffen, Datenbanken bereitstellen und deren Verknüpfungsmöglichkeiten harmonisieren. Um die Potenziale des Leichtbaus für Klimaschutz und Ressourcenschonung voll auszuschöpfen, müssen Leichtbau und Circular Economy miteinander verflochten werden.

Impressionen des Lightweighting Summits

Plattform für Wissenstransfer: Das "Forum Leichtbau"

Das BMWK veranstaltet regelmäßig das "Forum Leichtbau". Dieses dient als Plattform für den technologieübergreifenden und effizienten Wissenstransfer zwischen den verschiedenen, Akteuren. Im Mittelpunkt stehen technologische Trends, die Aktivitäten des Bundes und der Bundesländer sowie die Chancen und Risiken auf Auslandsmärkten.

Das 10 jährige Jubiläum des Forum Leichtbaus des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz fand am 28.09.23 in der Bundesanstalt für Materialforschung und prüfung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die politische und fachliche Verzahnun g des Leichtbaus auf nationaler und internationaler Ebene. Zentraler Bestandteil war die kürzlich veröffentlichte Leichtbaustrategie der Bundesregierung, darüber hinaus wurden erfolgreiche Industrieprojekte aus dem TTP LB gepitcht und mit den Teilnehmern d iskutiert. Wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Leichtbau Community auch in den nächsten 10 Jahren!

Impressionen des 10. Forums Leichtbau finden Sie hier.

Leichtbaustrategie

Nachhaltige Transformation stärken

2023: Leichtbaustrategie der Bundesregierung unter Federführung des BMWK für eine ressortübergreifende Stärkung des Leichtbaus

Die Leichtbaustrategie der Bundesregierung basiert auf der Leichtbaustrategie des damaligen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von Januar 2021 und stellt diese auf eine noch breitere Basis. Sie wurde im Koalitionsvertrag und der Eröffnungsbilanz Klimaschutz vorgesehen. Unter Federführung des BMWK haben das BMWK und sieben weitere Ministerien, nämlich BMAS, BMEL, BMG, BMDV, BMUV, BMBF und BMWSB an der Erstellung mitgewirkt. Außerdem wurden die Leichtbau-Community sowie die Öffentlichkeit daran beteiligt.

Der Leichtbau als branchen- und materialübergreifende Querschnittstechnologie profitiert besonders von einem interdisziplinären Ansatz sowie von einem Wissensaustausch zwischen den Stakeholdern. Da die Bundesregierung den Leichtbau in zahlreichen Bereichen bereits sehr erfolgreich unterstützt, wird auf einer soliden Basis aufgebaut. Die Strategie soll laufende Aktivitäten der verschiedenen Ministerien strategisch bündeln und gezielt ausbauen. Sie enthält darüber hinaus neue Maßnahmen, z.B. für eine Ausweitung der ökologischen und ökonomischen Messbarkeit und für die verbraucherorientierte Kommunikation des Nutzens des Leichtbaus.

Die Strategie verfolgt einen ganzheitlichen, branchen- und materialübergreifenden Ansatz, der alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft – adressiert. Mit der Umsetzung der Leichtbaustrategie der Bundesregierung soll ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sowie des Primärrohstoffverbrauchs geleistet werden. Außerdem sollen Abhängigkeiten bei Energie- und Rohstoffimporten gesenkt werden. Die enge Verknüpfung eines schonenden Einsatzes von Ressourcen mit dem Kreislaufgedanken hebt zusätzliche Potenziale. Auch wirkt sich die Fortentwicklung hochinnovativer Leichtbautechnologien positiv auf die Innovationsstärke des Standorts aus. Durch die Entwicklung neuer Lösungen für Gewichts- und Materialeinsparungen und für funktionale Mehrwerte bringt der Leichtbau kontinuierlich Innovationen hervor. Materialien und Werkstoffe haben aufgrund ihrer starken Ausstrahlung in vielen Branchen eine erhebliche Innovationsfunktion. Schließlich verbessert der Leichtbau den Lebensalltag, etwa in Bezug auf Wohnen, Mobilität, Gesundheit oder Freizeitgestaltung. So bieten z.B. neue Gebäudekonzepte in Leichtbauweise die Möglichkeit zur Nachverdichtung durch Aufbauten im dicht besiedelten urbanen Raum und unterstützen die dringend benötigte Schaffung von Wohnraum.

Die Umsetzung der Leichtbaustrategie soll einmal pro Legislaturperiode mit allen beteiligten Ressorts beraten werden.

2021: Leichtbaustrategie des BMWK für den Industriestandort Deutschland


Deutschland soll Leitmarkt und Leitanbieter für den Leichtbau werden. Leichtbau vereinigt auf idealtypische Weise die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte. Um diese Technologie weiter zu stärken und entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen, wurde die Leichtbaustrategie des BMWK in einem breit angelegten Bottom-Up Prozess mit 350 Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen Branchen entwickelt. Auf Basis des resultierenden Eckpunktepapier "Leichtbau - Perspektiven für Deutschland (PDF, 365 KB)")" hat das BMWK in der 2021 veröffentlichten Leichtbaustrategie konkrete Ziele und Maßnahmen für den Industriestandort Deutschland formuliert.

Zahlen und Fakten zum Leichtbau

222,7
Symbolicon für Geld

Millionen Euro
Fördermittel für Werkstofftechnologien im Mittelstand hat das Bundeswirtschaftsministerium seit 2020 bewilligt

11
Symbolicon für Bürogebäude in Deutschland

Prozent
der bewilligten Projekte im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) befassen sich mit Werkstofftechnologien

0,5
Symbolicon für Bus

Liter
Benzin kann ein Fahrzeug auf 100 km sparen, wenn es 100 kg weniger wiegt

500
Symbolicon für Geld

Millionen Euro
sind nach Planung der Bundesregierung für die Jahre 2024 bis 2027 für die Finanzierung des Technologietransfer-Programms Leichtbau und Materialeffizienz vorgesehen.

Förderprogramme

Förderprogramme

Technologietransfer-Programm Leichtbau

Leichtbau bietet große wirtschaftliche Potenziale und trägt maßgeblich zumKlimaschutz und zur Ressourcenschonung bei. Mit dem Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen Technologien und Verfahren im Leichtbau.

Leichtbauzielt darauf ab, das Gewicht von Bauteilen und Produkten zu reduzieren, Material und Energie einzusparen sowiedie Kreislauffähigkeit zu erhöhen – bei gleichbleibender oder verbesserter Funktionalität. Vom Design über die Produktion bis hin zum Einsatz und RecyclingvonBauteilen und Produktenkönnen so Ressourcen eingespart und Treibhausgasemissionen gesenkt werden. Als Querschnittstechnologie bringt Leichtbau dabei unterschiedliche Perspektiven in einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz zusammen.

An dieser Stelle setzt das Technologietransfer-Programm Leichtbau des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) an. Von Mai 2020 bis Oktober 2023 konnten Projektvorschläge für marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingereicht werden. Gefördert werden im TTP LB 222 Einzel- und Verbundprojekte mit einem Fördervolumen von 351 MillionenEuro. Die Projekte sind meist über drei Jahre angelegt und haben Laufzeiten bis 2027

Von der Forschung in die industrielle Anwendung

Wichtigstes Ziel des Programms ist es, Forschungsergebnisse marktfähig zu machen und die branchenübergreifende Zusammenarbeit entlang von Wertschöpfungsketten zu stärken. Das TTP LB adressiert viele verschiedene Anwenderbranchen und Leichtbau-Werkstoffe. Zwei Drittel der geförderten Projektpartner sind Industrieunternehmen, die eine Förderung von 185 Mio. Euro erhalten. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) genauso wie für Großunternehmen ist das TTP LB attraktiv, um branchenübergreifend Leichtbau-Innovationen in die industrielle Anwendung zu überführen. Die Einrichtungen aus dem Bereich der Wissenschaft und sonstige Einrichtungen werden mit insgesamt 166 Mio. Euro gefördert.Von den Projektpartnern werden außerdem 169 Mio. Euro an Eigen- und Drittmitteln eingebracht, sodass im TTP LB im Ergebnis 520 Mio. Euro für die Forschung im Bereich Leichtbau aufgebracht werden.

Ressourcen schonen – Emissionen reduzieren

Die im TTP LB geförderten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeits- und Klimaziele der Bundesregierung, der Ziele der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie und BMWK-Industriestrategie sowie zur Ressourcenschonung. Hierfür entwickeln die Projektteams aus Industrie und Forschung gemeinsam Technologien und Produkte, mit denen Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg vermindert und der Primärrohstoffverbrauch reduziert werden können.

Dabei setzen die Forschenden auch auf die Entwicklung kreislauffähiger und wiedernutzbarer Leichtbau-Produkte für eine zirkuläre Wirtschaft. So wird der Einsatz neuer Rohstoffe verringert, indem sie durch Rezyklate oder wiederverwendete Komponenten substituiert werden. Damit verbunden sind weitere Einsparungen an Energie und Emissionen für die primäre Rohstoffbereitstellung.

Klimaneutrales Wirtschaften ermöglichen

Damit wirkt das TTP LB dreifach für den Klimaschutz: Treibhausgasminderungen werden durch den Leichtbau nicht nur durch unmittelbare Energieeinsparungen, sondern zu einem wesentlichen Anteil durch die gesteigerte Ressourceneffizienz, verbesserte Kreislaufführung und den verringerten Rohstoffeinsatz erzielt.

Zusammen mit der breiten branchenübergreifenden Anwendung des Leichtbaus in einer Vielzahl verschiedener Produkte und Prozesse kommt dem TTP LB damit eine Schlüsselfunktion zur Förderung einer klimaneutralen Wirtschaft zu.

Wertschöpfungsketten verknüpfen mit Digitalisierung

Um die Potenziale von Leichtbau voll auszuschöpfen sind digitale Anwendungen essentiell. Das TTP LB zielt daher auf die Entwicklung neuer Ansätze zur Digitalisierung und Automatisierung und deren Transfer in die verschiedensten Anwendungsbereiche. Unternehmen können so von durchgängig digitalisierten und verknüpften Wertschöpfungsnetzwerken profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Die Förderung im TTP LB erfolgt in fünf Programmlinien:

1. Technologieentwicklung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft im Leichtbau

Einen Förderschwerpunkt bilden neue Technologieentwicklungen als Treiber für nachhaltige Leichtbau-Lösungen. Dabei stehen konkrete Entwicklungsfragen zur Integration und Umsetzung in industrielle Produktionsprozesse im Vordergrund.

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bildet das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Mehr.

WIPANO

Innovationen, also neue Produkte und Dienstleistungen, sind die Triebfeder des Erfolges der deutschen Wirtschaft. Sie müssen möglichst bekannt sein und möglichst breit genutzt werden können, um auf dem Markt Fuß zu fassen. Ziel der Innovationspolitik des BMWK ist daher nicht nur die Förderung des Entstehens von Innovationen, sondern auch deren rasche Verbreitung - durch Wissens- und Technologietransfer.
"WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen" setzt genau hier an: Zum einen wird durch eine effiziente Sicherung und Nutzung von Geistigem Eigentum die wirtschaftliche Verwertung von innovativen Ideen und Erfindungen aus öffentlicher Forschung und die Nutzung des kreativen Potentials insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützt. Zum anderen wird die Überführung neuester Forschungsergebnisse in Normen und Standards gefördert.
Des Weiteren werden KMU für eine Mitarbeit in Normungs- und Standardisierungsausschüssen bzw. in nationalen und internationalen Gremien unterstützt. Mehr.

BMWK-Innovationsgutscheine (go-Inno)

Mit den BMWK-Innovationsgutscheinen werden externe Management- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen in Unternehmen mit technologischem Potenzial durch autorisierte Beratungsunternehmen gefördert. Die Förderung erfolgt grundsätzlich ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige. Voraussetzung ist allein, dass das Unternehmen weniger als 100 Beschäftigte hat und der Jahresumsatz höchstens 20 Millionen Euro beträgt. Mehr.

Start-up-Förderung des BMWK zahlt sich aus

Mit dem EXIST-Programm fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Gründung von High-Tech Start-ups aus der Wissenschaft. Nach der Gründung stehen mit dem German Accelerator weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die Internationalisierung und Marktexpansion zur Verfügung. Wie erfolgreich diese Aktivitäten sind, zeigt sich am Beispiel der Celonis SE.

KMU-Innovativ (BMBF)

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehören in vielen Bereichen der Spitzenforschung zu den Vorreitern des technologischen Fortschritts. Das BMBF möchte daher mit "KMU-innovativ" die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. Gefördert werden u.a. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu nachhaltigem Umgang mit Rohstoffen und Materialien und Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur. Mehr.

Digitalisierung der Materialforschung – MaterialDigital (BMBF)

Die Materialforschung ist ein wichtiger Innovationstreiber. Hochwertige, zuverlässige und leistungsfähige Materialien und Werkstoffe machen technologische Innovationen und Schlüsseltechnologien oft erst möglich. Mit der BMBF Initiative MaterialDigital greift das Bundesforschungsministerium die Potentiale der Digitalisierung in der Materialforschung auf.

Komplexe Werkstoffe wie Hochleistungsmetalle, Spezialbeton und faserstarke Kunststoffe dienen beispielsweise zur Herstellung von Batterien für die Elektromobilität, den Bau von Windkraftanlagen oder zum 3-D-Druck von industriellen Maschinenteilen. Eine digitale Materialforschung weist in vielerlei Wegen in die Zukunft und ist ein wichtiger Bestandteil der Industrie 4.0. Zudem rücken mit der Digitalisierung weitere wichtige Aspekte in den Fokus wie die ökologisch nachhaltige Verfügbarkeit, Einsatzfähigkeit und Wiederverwendbarkeit von Materialien. Mehr.

Vom Material zur Innovation (BMBF)

Das Programm bietet gezielte Unterstützung sowohl für neue Materialentwicklungen für ganz unterschiedliche Produktspektren als auch für den spezifischen Bedarf an Werkstofftechnologien in den Anwendungsfeldern. Da auf dem Weg vom Material zum Produkt häufig die Prozess- und Fertigungstechniken entscheidend für die Werkstoffeigenschaften und die späteren Produktkosten sind, werden sich die geförderten Projekte innerhalb des gesamten Wertschöpfungsnetzwerks orientieren: von der Herstellung der Grundstoffe über die Verarbeitung der Werkstoffe bis zur Anwendung in Bauteilen und Systemen. Die Förderung richtet sich an Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Insbesondere sollen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) noch stärker als bisher in den Innovationsprozess eingebunden sowie wissenschaftliche Nachwuchskräfte qualifiziert werden. In den Förderprojekten müssen die Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt und eine klare Verwertungsstrategie von FuE-Ergebnissen für neue Produkte oder Verfahren erkennbar werden. Mehr.

Forschungsinitiative "Zukunft Bau" (BMI)

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der angewandten Gebäudeforschung. Das Programm richtet sich an alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Bauwesens befassen. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören auch neue Materialien und Techniken sowie Bauqualität, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltiges Bauen. Mehr.

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert wissenschaftlich-technische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch Forschungsvereinigungen als repräsentative Vertretungen von Unternehmen einer Branche oder eines Technologiefeldes gemeinsam und vorwettbewerblich organisiert werden. Die allen Unternehmen zugänglichen Ergebnisse dienen insbesondere dem Ausgleich größenbedingter Nachteile kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Forschung und Entwicklung und tragen so zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Im Rahmen der IGF können KMU ihre gemeinsamen Probleme durch gemeinsame Forschungsaktivitäten lösen. Dies ermöglicht es einer großen Anzahl mittelständischer Unternehmen, von Forschungsergebnissen zu profitieren, die jedes für sich allein nicht hätte erzielen können. Mehr.

Internationale Zusammenarbeit

Leichtbau – gemeinsam internationale Potentiale heben

Händeschütteln vor einem Hologramm

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Klimaschutz und Ressourceneffizienz sind entscheidende Leitthemen der Gesellschaft und Politik. Innovative, ressourceneffiziente Leichtbaulösungen sind gefragt, um Emissionen zu senken und unsere Klima-, Nachhaltigkeits- und Elektromobilitätsziele zu erreichen.

Leichtbau bedeutet bessere Material- und Energieeffizienz. Gleichzeitig dienen bionische Strukturen als natürliche Blaupausen für industrielle Leichtbau-Anwendungen, die in digitalisierten und vernetzten Wertschöpfungsketten entwickelt und hergestellt werden. Das ist innovativ und nachhaltig zugleich. Durch gezielte Förderung sollen die Potentiale des Deutschen Leichtbaus gehoben werden.

Deutsche Unternehmen – von Startups, über KMU´s bis zu OEM´s – sind in dieser ausgeprägten Querschnittstechnologie gut aufgestellt. Um das ganze Leichtbaupotenzial grenzübergreifend, exzellent und wirkungsvoll heben zu können, müssen sich die Unternehmen auch international gut vernetzen. Nur so können sie mit internationalen Akteuren gemeinsame technologische Innovationsvorhaben mit hohen internationalen Marktchancen realisieren, neue internationale Märkte erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Unterstützungsangebote zur internationalen Vernetzung deutscher Unternehmen

Globale Welt

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Um deutsche Unternehmen in der internationalen Zusammenarbeit zu unterstützen, fördert das Bundeswirtschaftsministerium gezielt deren Vernetzung mit verschiedenen Angeboten. Die Möglichkeiten, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sind sehr vielfältig und decken beispielsweise die Bereiche Geschäftsanbahnung, Delegationsreisen, Kontaktvermittlung und Vernetzung ab. Eine Auswahl findet sich nachfolgend:

Markterschließungsprogramm (MEP) des BMWK

Junge Menschen unterhalten sich

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Das Markterschließungsprogramm (MEP) des Bundeswirtschaftsministeriums fördert projektbezogene Maßnahmen für mittelständische Unternehmen vor allem in traditionellen Branchen- und Industriezweigen (beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau, in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie oder in der Chemie- und Elektroindustrie), Selbständige und fachbezogene freie Berufe sowie wirtschaftsnahe Dienstleister.

Bei den Markterkundungsreisen steht die Sondierung von Geschäftsmöglichkeiten in schwierigen oder neuen Märkten bzw. Marktsegmenten im Vordergrund, häufig in Schwellen- oder Entwicklungsländern. Lokale und deutsche Experten stellen vor Ort Informationen für den Marktzugang bereit, beispielsweise zu politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, konkreten Marktchancen und Marktentwicklungen, Einfuhrbestimmungen, Normen und Steuern. Hinzu kommen Kontakte mit lokalen Multiplikatoren, Behörden, öffentlichen Einrichtungen und Geschäftspartnern sowie Standort- und Projektbesichtigungen.

Deutsche Auslandshandelskammer (AHK)

Hand malt einen nach oben gerichteten Pfeil

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Als kompetenter Ansprechpartner vor Ort berät, betreut und vertritt die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) weltweit deutsche Unternehmen, die ihr Auslandsgeschäft auf- oder ausbauen wollen. AHKs sind Institutionen der deutschen Außenwirtschaftsförderung.

Die enge Partnerschaft der AHKs mit den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland ist ein Garant für das Verständnis der Bedürfnisse der Wirtschaft. Durch die gute Zusammenarbeit beider Strukturen im In- und Ausland können Unternehmensanfragen direkt von Experten vor Ort bearbeitet und mit marktgerechten Lösungen beantwortet werden. Spezielle Länder- und Regionalveranstaltungen in den IHKs werden gemeinsam mit den jeweiligen AHKs vorbereitet und durchgeführt. Die IHKs als Einrichtungen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, vertreten die Interessen aller gewerbetreibenden Unternehmen in ihren Regionen gegenüber Kommunen, Landesregierungen sowie Politik und Öffentlichkeit. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen der Wirtschaft im In- und Ausland. Dachorganisation der IHKs – und auch der AHKs – ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK).

Gemeinschaftsstände auf Auslandsmessen - Das Auslandsmesseprogramm (AMP) des BMWK

Illustration von Menschen auf einer Ausstellung

© iStock.com/artisticco

Das Auslandsmesseprogramm (AMP) umfasst Messen im Ausland, bei denen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Kooperation mit dem Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) teilnimmt. Mit dem AMP als Exportmarketinginstrument ermöglicht das BMWK Unternehmen, an Gemeinschaftsständen zu günstigen Bedingungen teilzunehmen.

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) legen jedes Jahr AMPs auf. Der AUMA vertritt und koordiniert die Interessen der deutschen Wirtschaft und unterstützt beide Ministerien bei der Umsetzung ihrer Programme. Von diesen Firmengemeinschaftsbeteiligungen profitieren besonders kleine und mittlere Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Darüber hinaus unterstützt der AUMA seine Mitglieder beim Marketing für ihre Auslandsmessen durch den jährlichen Messekalender »German Trade Fair Quality Abroad« und durch die AUMA-Messedatenbank.

Potenzielle Aussteller finden unter www.auma.de auf einen Blick alle wichtigen Informationen, um eine Messebeteiligung im AMP des BMWK zu planen: Die AUMA-Messedatenbank führt Termine, Angebote und Kennzahlen zu über 5.000 Messen in Deutschland und im Ausland. Die jeweiligen deutschen Ansprechpartner für die Buchung des Standes sind ebenfalls dort zu finden. Zusätzlich werden weitere AMPs des Bundes – speziell für die Energie- und Ernährungswirtschaft – sowie der Bundesländer vorgestellt.

Messen, die noch nicht unterstützt werden, können gerne der AUMA vorgeschlagen werden. Vorschläge werden sorgfältig geprüft und bei entsprechender Eignung in die Messedatenbank aufgenommen.

Weitere Informationen zum Inhalt des Auslandsmesseprogrammes erhalten Sie hier.

Programm zur Förderung der Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland (MjiU):

Gefördert wird die Teilnahme von jungen innovativen Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand auf internationalen Leitmessen in Deutschland. Somit ermöglicht das Bundeswirtschaftsministerium den Start-Ups ihre produkt- und verfahrensmäßigen Neuentwicklungen zur Erschließung von internationalen Märkten zu vermarkten.

Weitere Informationen zu den Kriterien und Richtlinien finden Sie hier.

Germany Trade & Invest (GTAI)

Neben der Exportförderung übernimmt Germany Trade & Invest (GTAI) auch die Anwerbung und Beratung ausländischer Investoren. Darüber hinaus stärken sie das Image des deutschen Standortes und legen regionalen Fokus auf Regionen im Strukturwandel sowie auf vom Kohleausstieg betroffene Gebiete. Wer den Einstieg auf Zielmärkte sucht, findet hier die passende Unterstützung.

Wirtschaftsnetzwerk Afrika

Mit dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika und einem starken Netz etablierter Akteure und Programme der Außenwirtschaftsförderung sind deutsche Unternehmen auf ihrem Weg nach Afrika gut beraten. Deutsche Unternehmen, die wirtschaftlich in Afrika aktiv werden wollen, unterstützt das Wirtschaftsnetzwerk Afrika durch ein gebündeltes Beratungs- und Begleitungsangebot.

Teilnahme und Ausrichtung internationaler Veranstaltungen

Mann spricht vor Publikum

© stock.adobe.com/kasto

Die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiges Instrument zum Kennenlernen internationaler Märkte, Knüpfen wichtiger Kontakte und als Plattform für eine zukünftige Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Messe JEC- World – Paris

Die JEC World zählt weltweit zu den führenden internationalen Messen im Bereich Verbundwerkstoffe und deren Anwendungen. Sie findet jährlich statt und es werden zukunftsfähige Lösungsansätze sowie Fertigungs- und Geschäftsmöglichkeiten im Rahmen einer Networking-Plattform präsentiert.

United Nations Global Compact

Der United Nations Global Compact ist die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage 10 universeller Prinzipien und der Sustainable Development Goals verfolgt sie die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft. Mit ihrem Beitritt zeigen bereits über 15.000 Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft in mehr als 160 Ländern, dass sie diese Vision verwirklichen wollen. Auch zum Thema Leichtbau ist geplant, dass sich Unternehmen in multilateralen Foren stärker einbringen z. B. beim United Nations Global Compact 2021 Leaders Summit.

Um diese Bestrebungen zu fördern, fand im Rahmen des United Nations Global Compact Leaders Summit am 14.06.2021 ein Side Event zum Thema „Sustainable Lightweighting – A Game-changing Technology“ statt. Die Veranstaltung hat gezeigt, welchen Beitrag der Leichtbau bei der Umsetzung der Prinzipien des UN Global Compact leisten kann.

Internationale Partner der Initiative Leichtbau

Weltkarte

© iStock/nadla

Um sich sowohl mit internationalen als auch nationalen Kooperationspartnern im Leichtbausektor zu verbinden, kann der interaktive, digitale LEICHTBAUATLAS in deutscher und englischer Sprache genutzt werden. Unter www.leichtbauatlas.de können Sie ein kostenfreies Profil anlegen, um sichtbar für andere Akteure und potenzielle Partner zu werden.

Fachkooperationen auf nationaler und internationaler Ebene tragen dazu bei, den Leichtbaustandort Deutschland national und international zu vertreten und zu vernetzen. Ausgewählte internationale Partner werden an dieser Stelle kurz vorgestellt.

A2LT – Austrian Advanced Lightweight Technology
In der österreichischen Leichtbauplattform Austrian Advanced Lightweight Technology (A2LT) bündeln eine Reihe von Partnern – sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen – ihre Kompetenzen und Innovationskraft, um den Leichtbau voranzutreiben und ihn vor allem nachhaltiger, leistbarer und intelligenter zu machen.

A2LT Whitepaper: Lightweight Construction – Ecological and economic heavyweight

  • Ansprechpartner: Stefan Hopfer
  • Organisation: Automotive Cluster
  • Telefon: +43 664 8481292
  • E-Mail: stefan.hopfer@biz-up.a

Sampe Deutschland e.V.
In Europa gibt es Aktivitäten in mehr als 25 Ländern, die überwiegend in nationalen Verbänden wie Frankreich, Italien, UK, Spanien, Russland, Benelux, Skandinavien die auch Deutschland organisiert werden.

  • Ansprechpartner: Herr Prof. Dr. Frank Henning
  • Organisation: Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT
  • Telefon: +49 721 4640 420
  • E-Mail: frank.henning@ict.fraunhofer.de

Pôle de compétitivité EMC2
EMC2 ist der europäische Wettbewerbscluster für Fertigungstechnologien. Es unterstützt Start-ups, KMUs, ETIs, Großkonzerne und Akademiker auf ihrem Weg zu einer umweltverantwortlichen Industrie, die besser, sauberer, vernetzt, gemeinsam und lokal produziert. Durch Transformations- und kollaborative Innovationsprojekte stellt sich die EMC2-Gemeinschaft den wichtigsten Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Industrie.

  • Ansprechpartner: Mrs Olivia Cahn
  • Organisation: Chemin du Chaffault
  • Telefon: +22 8 44 36 98
  • E-Mail: olivia.cahn@pole-emc2.fr

Europäische Leichtbau-Netzwerke und Leichtbau-Organisationen

Europakarte

© stock.adobe.com/kasto

Leichtbau-Verbände und -Netzwerke finden sich in ganz Europa und fördern den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie, um Leichtbaulösungen für den Einsatz in einer Reihe von Branchen zu entwickeln und herzustellen. Nachfolgend werden ausgewählte Leichtbau-Verbände und -Netzwerke in Europa vorgestellt.

European Lightweighting Network (ELN)

Das European Lightweighting Network (ELN) ist eine Initiative öffentlicher Verwaltungen aus Österreich, Schweden, Belgien, Spanien sowie Deutschland und wurde 2020 während der deutschen Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen. Die Aktivitäten des Netzwerks konzentrieren sich auf die Nutzung von Leichtbautechnologien zur Unterstützung der Green-Deal-Ziele. Zentrale Ziele des ELN sind unter anderem die Erarbeitung einer europäischen Leichtbau-Strategie und die Etablierung einer Anlaufstelle in Brüssel für die Anliegen der Leichtbau-Community.

Das nächste Treffen wird 2024 voraussichtlich in Belgien stattfinden.

  • Ansprechpartnerin: Vanessa Groth
  • Organisation: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
  • E-Mail: vanessa.groth@bmwk.bund.de

European Lightweight Association - Europäische Vereinigung für Leichtbau

Ein Netzwerk von Leichtbaunetzwerken

Die European Lightweight Association (ELA) hat sich zum Ziel gesetzt, die Wettbewerbsposition ihrer Mitgliedsunternehmen zu festigen und strebt eine starke Positionierung des Leichtbaustandorts Europa an. Mit der gebündelten Stärke aller Regionen wird es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, sich erfolgreich auf dem globalen Markt zu behaupten.

Die Zusammenarbeit innerhalb der ELA erweitert den Zugang zu Kunden, Technologien und Best Practices für alle Mitgliedsunternehmen und Forschungseinrichtungen in den europäischen Regionen.

Die ELA ist bestrebt, die Ziele des Green Deals der Europäischen Union maßgeblich zu unterstützen und will den Beitrag, den Leichtbau dazu leisten kann den politischen Entscheidungsträgern bewusst machen.

European Lightweight Cluster Alliance

ELCA (European Lightweight Cluster Alliance) ist eine gemeinschaftliche Initiative, die darauf abzielt, die Einführung von Leichtbaumaterialien in strategischen Branchen zu beschleunigen. Das Hauptaugenmerk der Allianz liegt auf der Mobilität, aber auch Anwendungen in anderen, mit dem Leichtbau zusammenhängenden Sektoren werden angestrebt, darunter Energie, Gesundheitswesen, Verteidigung und Bauwesen. Die Allianz schafft einen einzigartigen, integrativen Rahmen für die Erkundung von Marktchancen, die sich aus dem Leichtbau ergeben. Die wichtigsten Akteure aus etablierten Industrien und Forschungseinrichtungen können zusammenarbeiten und Aktivitäten zur Umsetzung der Leichtbautechnologien in die Praxis erleichtern.


Swedish research creating sustainable growth – RISE


Das staatliche schwedische Forschungsinstitut bietet neue Lösungen für eine nachhaltige Zukunft und unterstützt bei der Anpassung an Herausforderungen, hilft diese zu bewältigen, einen ganzheitlichen Ansatz zur Lösung komplexer Probleme zu verfolgen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Formeln an einer Tafel zum Thema Innovationspolitik; Quelle: stock.adobe.com – pict rider

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Innovationspolitik

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LEICHTBAUATLAS

Nationale und internationale Leichtbaukompetenz auf einen Blick

Deutschland ist beim Thema Leichtbau gut aufgestellt. Wie gut, zeigt der interaktive Leichtbauatlas: Er vernetzt die einzelnen Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Entwicklung sowie Anwendung und unterstützt so den Technologietransfer – weltweit, technologieneutral, branchen- und materialübergreifend.

Immer mehr Leichtbau-Partnerinnen und Partner aus Europa nutzen dieses in deutscher und englischer Sprache verfügbare kostenfreie Tool.

Der Leichtbauatlas bündelt nationale und internationale Leichtbaukompetenzen und bietet Wirtschaft und Wissenschaft die Möglichkeit, sich global zu vernetzen. Ein etwa 250 Kriterien umfassender Katalog ermöglicht dabei das gezielte und schnelle Finden von passgenauen Kooperationspartnerinnen und -partnern. Die Aufbereitung u.a. nach Technologiefeldern, Fertigungsverfahren, Materialien oder Branchen sowie Farbcodes unterstützt dabei.

Der digitale Atlas präsentiert übersichtlich die leichtbaurelevanten Kompetenzen von Organisationen, die ihre Verfahren und Aktivitäten auf den Leichtbau fokussiert haben und mit hoher Reichweite zielgruppenspezifisch präsentieren wollen. Registrierte Organisationen, z.B. Unternehmen, Institute und Verbände, können kostenfrei einen eigenen Profilsteckbrief veröffentlichen und jederzeit anpassen. Eine Registrierung ist kostenfrei und ohne großen Zeitaufwand möglich – eine kurze Anleitung dazu finden Sie hier.

Aktuell sind mehr als 1.300 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingetragen.

Die zunehmende Internationalität des LEICHTBAUATLAS zeigt sich durch steigende Profileintragungen aus Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien oder Italien. Eine reibungslose Profilsuche wird durch ein Feature zur automatischen Übersetzung ins oder vom Englischen gewährleistet. Nutzen Sie gerne die Möglichkeit der Erstellung zweisprachiger Profile im Atlas.

Neben der direkten Suche von relevanten Leichtbau-Profilen ermöglichen Best-Practice-Beispiele weitergehende Recherche- und Informationsmöglichkeiten rund um den Leichtbau.

Mit den Beispielen aus der Praxis soll aufgezeigt werden, wie sich Gewicht, Material und C02-Emissionen reduzieren und mit zusätzlichen Funktionalitäten kombinieren lassen. Neben den Herausforderungen in der Umsetzung werden auch konkrete Lösungen beschrieben, die eine Verbesserung erzielt haben. Innovative und nachhaltige Ansätze im Bereich der Mono- und Multimaterialen sowie Verfahren des Leichtbaus werden präsentiert, und die vorhandenen Kompetenzen und die Werkstoffvielfalt sichtbar gemacht.

Potenzielle weitere Beispiele können jederzeit bei der Geschäftsstelle der Initiative Leichtbau eingereicht werden. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Publikationen Best-Practice-Beispiele

 

Kompetenzkarten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die interaktiven Kompetenzkarten ermöglichen es, Akteure aus den Bereichen Industrie, Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie Technologietransfer nach Regionen, Anwendungs- und Technologiefeldern zu recherchieren und in übersichtlichen Landkarten darzustellen. Zoomfunktionen erlauben die Darstellung einzelner Bundesländer. Jede Institution ist mit einem eigenen Eintrag vertreten, der Kontaktdaten sowie Kurzprofile über das Forschungs- und Tätigkeitsspektrum beinhaltet.

Werkstoffkarte: Forschung und Innovation

Wer forscht in Deutschland auf dem Gebiet der Werkstoffe? Einen Überblick zu Forschungsinstitutionen und Unternehmen sowie Ansprechpartnern finden Sie hier.

Werkstoffkarte: Aus- und Weiterbildung

Wo finde ich Studienplätze und Schülerpraktika zu Werkstofftechnologien in Deutschland? Infos und Ansprechpartner finden Sie hier.

Schlüsseltechnologien

Leichtbautechnologien

Leichtbau im Überblick

Es existieren verschiedene Leichtbautechnologien, die oft miteinander kombiniert werden. Dank Funktionsintegration, last- und werkstoffgerechter Konstruktionen und dem Einsatz leichterer Materialien können Leichtbauweisen kostengünstige und flexible Alternativen für viele Einsatzgebiete bieten.

Die Herstellung von Leichtbauprodukten kann über einen geringeren Materialeinsatz zu geringeren Kosten und verbesserten Funktionalitäten führen. Stoff-, Form- und Funktionsleichtbau ergänzen einander, sodass Rohstoffe, Kosten und Energie optimal genutzt werden.

Stoffleichtbau

Es werden schwere Materialien mit hoher Dichte durch leichtere Materialien, wie zum Beispiel Leichtmetalle (Aluminium, Titan, Magnesium) oder Faserverbundwerkstoffe (Carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK)) ersetzt. Besonders effizient wird der Stoffleichtbau, wenn je nach Belastung und Funktion unterschiedliche Materialien kombiniert werden. In diesem Fall spricht man vom hybriden beziehungsweise Multimaterialleichtbau.

Formleichtbau

Unter Formleichtbau werden komplexe Strukturen verstanden, die durch die Optimierung der räumlichen Anordnung (Topologie) von Verstärkungen oder Verstrebungen erreicht werden. Diese orientieren sich oft an Konstruktionsprinzipien der Natur, die unter dem Begriff Bionik zusammengefasst werden. Hierzu gehört beispielsweise die Form der sechseckigen Bienenwaben oder der lastoptimierte Aufbau von Knochen. Diese Formen können oftmals nur mit erheblichem Aufwand durch klassische Verfahren wie Gießen oder Fräsen hergestellt werden. Moderne additive Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck erschließen völlig neue Formen und Designs für leichtere und leistungsfähigere Produkte.

Funktionsleichtbau

Funktionsleichtbau optimiert die Funktionalität eines Produktes nicht nur durch Masseoptimierung, sondern auch durch die Integration zusätzlicher Funktionen direkt in die Leichtbaustruktur. Dabei werden verschiedene Funktionen wie Steifigkeit, Dämpfung, Kühlung, Akustik oder Elektronik in die Struktur eines Bauteils oder einer Komponente integriert. Ziel ist es, mehrere Funktionen in einem Bauteil zu vereinen und damit Masse, Bauraum und Wirkungsgrad weiter zu reduzieren. Ein Beispiele hierfür sind die Integration von Sensoren und Aktoren in Karosseriebauteile.

Pressemitteilungen

  • 26.07.2023 - Pressemitteilung - Schlüsseltechnologien

    Pressemitteilung: Bundeskabinett beschließt Leichtbaustrategie der Bundesregierung

    Öffnet Einzelsicht
  • 30.08.2022 - Gemeinsame Pressemitteilung - Schlüsseltechnologien

    Pressemitteilung: Schlüsseltechnologie im Schienenfahrzeugbau: Parlamentarischer Staatssekretär Kellner und Staatsminister Dulig diskutieren in Dresden mit Experten über Potenzial innovativer Leichtbautechnologien

    Öffnet Einzelsicht

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Infobriefe der Initiative Leichtbau

Weiterführende Informationen

Nahaufnahme von Wabenstruktur aus Metall zum Thema Leichtbau

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