Digital­Gipfel wird bürgernäher und lebendiger

© BMWK/ Michael Reitz

Der Bundesminister fürt Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, hatte die Lacher auf seiner Seite. „Die Kinder haben Tiere gemalt und die Künstliche Intelligenz musste herausfinden, ob es ein Schaf oder ein Pferd ist“, erzählte der Vizekanzler von seinem Rundgang über den Digital-Gipfel in Jena. „Und als wir einen Dinosaurier da reingestellt haben, wusste die KI nicht, ob es ein Pinguin oder ein Elefant sein soll.“ Digitalisierung sollte auf dem Digital-Gipfel erlebbar werden – und das ist gelungen.

Unter dem Motto „Digitale Zeitenwende. Nachhaltig. Resilient. Zukunftsorientiert.“ standen Themen wie KI und Ethik, Digitale Souveränität sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf dem Programm des 16. Digital-Gipfels, der am 20. und 21. November in Jena stattfand. Dabei tauschten sich rund 1.000 Beteiligte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in Foren, Panels und Workshops mit Mitgliedern der Bundesregierung aus – darunter neben Bundesminister Habeck auch Bundeskanzler Olaf Scholz sowie Digital- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing. Aus dem BMWK waren zudem die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner und die Beauftragte für Start-ups Dr. Anna Christmann in Jena dabei.

Highlights und Feedback

Insbesondere die Podiumsveranstaltung zu „KI und Ethik“, die sich zu einer kontroversen Diskussion zwischen Robert Habeck und Matthias Spielkamp, dem Mitgründer und Geschäftsführer von AlgorithmWatch, entwickelte, fesselte die Zuschauerinnen und Zuschauer. Weitere Highlights waren der traditionelle Exponate-Rundgang des Bundeskanzlers sowie das Bühnengespräch des Bundeskanzlers mit Dr. Nicole Büttner (CEO Merantix Momentum) und Dr. Ralf Wintergerst (Präsident Bitkom e.V.), siehe Bild oben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr veranstalten den Digital-Gipfel seit 2022 gemeinsam. Den diesjährigen Gipfel zeichnete vor allem die starke Einbindung der Zivilgesellschaft aus. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Jena und dem Freistaat Thüringen war prägend. Die lokalen Akteure boten mit dem „Markt der digitalen Möglichkeiten“ über ganz Jena verteilt zusätzliche Veranstaltungen und Ausstellungsflächen an, die viele Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Studentinnen und Studenten, in die Diskussion über die digitale Transformation einbezogen.

Digital­Gipfel wird bürgernäher und lebendiger

So sehen (doppelte) Sieger aus: Bundesminister Dr. Robert Habeck und die Beauftragte für Start-ups Dr. Anna Christmann überreichen Florian Fesch (Co-Founder der Emidat GmbH) im Rahmen des „Gründungs- wettbewerb – Digitale Innovationen“ zwei Auszeichnungen

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Weitere Neuerungen beim Digital-Gipfel waren eine Vielfalt interaktiver Veranstaltungsformate (z. B. Workshops, Speed Geekings, World-Cafés) mit kleinerem Teilnehmerkreis, die Einbindung von Veranstaltungen von Abgeordneten des Deutschen Bundestages und die Preisverleihung zum „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ mit 21 Preisträgerteams. Schließlich wurde ein stärkerer Fokus auf die Website und Digital-Gipfel-App als zentrale Informationspunkte für Teilnehmende vor Ort und Remote (Livestream) gelegt und eine umfassende Nachberichterstattung angeboten (siehe Website unten).

Digital­Gipfel wird bürgernäher und lebendiger

Die für den Digital-Gipfel verantwortliche Unterabteilungsleiterin Dr. Christine Kahlen (VIA) im Austausch mit Bundesminister Habeck

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Bundesminister Habeck gab zum Abschluss auch schon die Richtung für eine Weiterentwicklung vor: Er kündigte an, dass der Gipfel noch diverser, jünger, dynamischer und internationaler werden soll.

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www.digital-gipfel.de zu finden.